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Absurder Geestland Park

Geestland ParkGewerbegebiet No. 3:
Bad Bederkesa / Alfstedt  – Zukunftsvision für 2019

Privilegiertes Gewerbegebiet No. 3 der Landwirte für Windkraft, Strom, Mais, Hähnchenmast und Mistverklappung

In naher Zukunft wird das Weidegebiet zwischen Drangstedt, Alfstedt und Bad Bederkesa zu einem neuen und Gewerbegebiet Nr. 3 von Bad Bederkesa unvorstellbaren Ausmasses heranwachsen. Wir nennen es heute schon einmal „Geestland Park”.
Allein das ca. 120 ha grosse Windindustrie-Gelände mit 13 Mühlen wird dem Frankfurter Flughafen gleichen und nachts seine Terrorlichter über den ganzen Horizont abfeuern.

Die Grafik dieser Nordsee-Galeere zeigt diese Zukunftsvision deutlich. Hier wird das Refugium der Menschen in ihrer Lebensqualität, das Habitat der Seeadler und anderer bedrohter Vogelarten und die schützenswerten Wallhecken einer rein industrieorientierten Wirtschaftsförderung der Stadt Geestlands komplett geopfert.

Der Bürgermeister lässt in der Nordsee-Zeitung noch am 8.3.2017 verlautbaren: Dass Bürger und Politiker geteilter Meinung über das Bauvorhaben sind, darüber ist sich Bürgermeister Thorsten Krüger im Klaren. „Wir entscheiden nicht darüber, ob wir das gut oder nicht gut finden“, machte er klar. Rechtlich gesehen müsse die Stadt sich an das Gesetz halten. Und vor diesem gelte der Gleichheitsgrundsatz für Blockheizkraftwerke in Beers ebenso wie in Debstedt oder Sievern – gleich welche Bauten damit versorgt werden.”

Der Bürgermeister (eher ein Bauernmeister?) findet keinen Widerspruch in der Tatsache, dass die ansässigen Landwirte ihre von der Landkreisverwaltung privilegierten Projekte auch mit seiner Hilfe und die der Geestland CDU gegen die Bevölkerung durchsetzen.
Als SPD Mann sind ihm die Parteiziele der Geestland CDU zumindest genauso, wenn nicht wichtiger. Von einem soziademokratischen Engagement ist wenig zu verspüren. Obwohl  er sich darum  bewirbt, ein  Meister seiner Bürger zu sein, können wir weder an seiner noch an der CDU Politik in Geestland etwas Ökologisches erkennen.

Auch von „Fair Trade” kann hier in Geestland überhaupt nicht die Rede sein, eher ist es ein „Fair Tritt” für die gequälten Tiere!
Eine Verwaltung, die Massentierhaltung als rein technischen Prozess sieht und sich damit auf die Seite des Massenfleischmarktes stellt, macht es sich einfach und setzt sich nicht mit ethischen Fragen des Tierwohles auseinander.
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Zitat aus der Open Petition von Grünen-Abgeordneten und Ratsherrn Dr. Christian Wolf:
Petition: Nein zur Hähnchenmastanlage in Bad Bederkesa/Geestland

„Massentierhaltung steht im Gegensatz zu Nachhaltigkeit, Fair Trade und Klimaschutz. Dinge, die sich die Stadt Geestland auf die Fahne geschrieben hat. Wir brauchen keine weiteren Mastställe, denn
• Ressourcen wie Luft, Grundwasser und Böden werden durch Emissionen und Überdüngung gefährdet, mit ihnen muss schonend umgegangen werden. Nicht nur Menschen, sondern auch alle anderen Lebewesen sind davon betroffen. Hühnerkot als Dünger verbreitet Bakterien und belastet unser Grundwasser durch hohen Stickstoff-, Phosphor- und Nitratgehalt; (…)

• Die Geruchsbelästigung, die nur nach GIRL ausgewiesen wird, jedoch nichts über die Intensität aussagt, wird zu einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität der Anwohner und für den Tourismus in Bad Bederkesa führen;
• Es ist bekannt, dass sich für Häuser und Grundstücke in der Nähe solcher Anlagen ein erheblicher Wertverlust ergibt. Wir sehen das Recht ortsansässiger Bürger auf Wahrung ihres Besitzes gefährdet!”
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Der Landwirt Heino Schween als einer der Hauptverantwortlichen betreibt von seinem Hof in Alfstedt aus 4 Hähnchenmastställe dann zukünftig zusammen 168 000 Masttieren und mehreren Windmühlen verteilt auf das ganze Gebiet zwischen Drangstedt, Alfstedt und Bad Bederkesa. Dieses zukünftige bäuerliche Gewerbegebiet wird dann mit einer geschätzten Grösse von min. 500 ha umspannt sein.

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Die Produzenten der „Nordsee-Galeere” betonen ausdrücklich, dass sie Verfechter der regenerativen Energieformen sind, sich aber gegen die frühkapitalistischen Landnahmen durch die Landkreisverwaltung Cuxhaven und der Stadt Geestland, die Landschaftsbild-Deformationen und die Vernichtung der in den Windparks lebenden Vögel aussprechen. Betreiberfirmen und landverpachtende Landwirte zeigen dabei keinerlei Interesse, mit den betroffenen Menschen in einen Dialog um bessere Standortlösungen zu treten.

Dabei werden werden bevorzugte Wohnlagen natürlich von den Industrie-Windgeländen verschont, da dort die Lobby wohnt und gerne spielt.

Die Grundstückswerte der betroffenen Menschen dagegen sinken im Wert und die Gesundheit wird durch fiese Geräusche und Schlagschatten beeinträchtigt. Ein Lawine von Klagen würden die Betreiber zu erwarten haben.

Fair Treat in Geestland

FAIR TREAT in Geestland?
FAIRTRADE
auch bei der bedrohung durch windparks in bad bederkesa (geestland)

Es reicht eben nicht aus, FAIRTRADE Produkte auf den Markt zu bringen, sondern man muss auch verhindern, dass die Bürger nicht UNFAIR behandelt werden.
Vertrauen geht anders!

Vorteile durch Nachbarschaft?

Unsere Bürgermeister Herr Thorsten Krüger und Herr Martin Döscher könnten doch mit den Landeigentümern verhandelnMathilde sagt: „Denen gehen wir in Bederkesa am Arsch vorbei.
Vorteile durch Nachbarschaft?”

Windpark Infrastruktur
Kührstedt-Alfstedt GmbH & Co. KG
Dorfstraße 43
27624 Kührstedt

Diese Ein-Zimmer-Firma riskiert, unsere Seeadler, Uhus und Fledermäuse mit ihrem dummen Windindustrie-Gelände zu vertreiben oder gar zu töten. Die involvierten Profiteure und die Firma PNE aus Cuxhaven wollen ihren Kontostand auf Kosten unserer Natur maximieren.

Unsere Bürgermeister Herr Thorsten Krüger und Herr Martin Döscher könnten doch mit den Landeigentümern verhandeln, um ihnen andere finanzielle Vorteile zu verschaffen.

Das Elend der Bauern und der Bienen wurde ja auch nicht hingenommen: In der Nordsee-Zeitung gab und gibt es geradezu einen Medienfeldzug zu deren Schutz.

Offene Galeere an Herrn Krüger

Offener Brief an Herrn KrügerHerr Bürgermeister Krüger,

die Menschen aus Bad Bederkesa würden es begrüßen, wenn Sie sich als Bürgermeister für die Belange von Natur und Mensch einsetzen würden anstatt nur im Verwaltungsauftrag die von Cuxhaven scheinbar festgeschriebenen Industrieziele abzuarbeiten.

Sie haben es uns doch mit ihrem Engagement für die vom Glyphosat bedrohten Bienen schon so schön vorgemacht – zeigen Sie uns nun auch, dass Sie den vom Windindustrie-Gelände bedrohten Seeadler retten können!
Mit den Ihnen bekannten Bauern werden Sie sich schon einig. Gewerbesteuer fällt ja ohnehin kaum ab.
Ein modernes Geestland sollte auch die Tausende von Bürgern vertreten, die nicht selbst in Landschaftsverschandelung und Profite bei der Bodenverpachtung verwickelt sind.

Ihre bürgernahe Mathilde aus Beers

73 % der Bürger in Bederkesa haben gegen den Windpark gestimmt!

73 % der Bürger in Bederkesa haben gegen den Windpark gestimmt!73 % der Bürger in Bederkesa haben gegen den Windpark gestimmt!
Die Einwohner von Bederkesa wollen sich nicht mit der Verwaltung „im bürokratischen Kleinklein” (*) verheddern und möchten nun endlich einmal von ihren Volksvertretern wissen, was ihnen ihre Bevölkerung wert ist. Nur wenn das Vertrauen nicht gebrochen wird, macht das für uns Sinn mit Europa.
(*) David McAllister in der Nordsee-Zeitung am 19.4.2014

Man darf gespannt sein, wann Politiker mit Hilfe des gut eingefädelten RROPs wieder eine Attacke gegen die Bewohner von Bederkesa reiten. Erst wurden die Bürger von der Politik warmgekocht, um sich für einen Wellness-Tourismus, die Moortherme und den Bad-Titel von Bederkesa einzusetzen und nun sollen diese Qualitäten durch ein Großindustrieprojekt wieder demontiert werden, welches unsere Landschaft und unser aller Lebensumfeld auf Generationen hin verändern und beeinträchtigen wird.
Für den Tourismus und die direkt betroffenen Menschen sind die Windparks auf jeden Fall absolut schädlich und kontraproduktiv! Anstelle dessen werden Landeigentümer an den Tisch gebeten und bei der EEG-Ernte bevorzugt bedient.
Mittlerweile ist offensichtlich, dass diese Profiteure überhaupt gar nicht an die Energieversorgung von Bederkesa dachten, sondern nur an ihren eigenen Geldbeutel. Der Strom muss jetzt auch noch transportiert werden – das hätte man ihnen doch vorher sagen müssen!

73 % der abgegebenen Stimmen bei der Bürgerbefragung vor 3 Jahren waren gegen den Standort des Windpark Bederkesa/Alfstedt. Daran hat sich nichts geändert. Die Politik macht sich komplett unglaubwürdig, indem dieses Votum stets ignoriert.

Wer nichts weiß, muss alles glauben.
(Marie von Ebner-Eschenbach)