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Krüger National-Windpark

Krügers National-WindparkKrüger National-Windpark

Der Verschönerungsverein Bederkesa von 1896 e.V. ( VV ) traf sich neulich am See von Bad Bederkesa mit Bürgermeister Thorsten Krüger, um ein neues Schild für den Seerundweg einzuweihen. Zu sehen war der schöne harmonische See hinter dieser gewichtigen Personengruppe aus Politik und Vereinswesen von Geestland.

Ach, hätte sich die Gruppe am See doch einmal umgedreht, dann hätte Herr Krüger mit seinen Schildaufstellern gleich bemerkt und es den Lesern mitgeteilt, dass der Blick vom See in Richtung Ort mit dem beabsichtigten Windpark Bederkesa/Alfstedt an Hässlichkeit zukünftig nicht mehr zu überbieten sein wird. Anstelle einer Verschönerung dann eine echte Verschlimm-Besserung.
Die Kirche und die Burg Bederkesa versacken unter dem Anblick der privilegierten Bauernmaschinen, die die Bürger nicht wollen und dagegen mit 73 % votierten.

Vielleicht war dieses bereits Thema und wir Leser sollen noch nicht erfahren, dass man im Schulterschluss gemeinsam dieses missliche Thema für den Ort wuppen will?  Oder ging es eher um neue Aussichtsplattformen, von denen man auch in nächtlicher Dunkelheit die blinkenden Riesen bestaunen kann, um endlich das Versprechen des Bürgermeisters wahr zu machen: NUN DÜRFT IHR EUCH WIE IN EINER GROSSSTADT FÜHLEN! Werden dann vielleicht die Mühlen angemalt oder mit Efeu „verschönert”? Man weiß es nicht.
Krüger versprach jedenfalls zu Beginn seiner Laufbahn: „Alles bleibt besser!” mit mir. Doch das stimmt nun nicht mehr.

Ein Mühlenfest wäre uns dann aber sicher, raunten schon einige Bürger unter dem Mathilde-Denkmal vor dem Rathaus. Wenn Herr Klie vom VV beklagt, dass die Mühlenbesucher der alten Holländer-Windmühle oben auf dem Berg immer weniger werden, dann wird hier doch zukünftig Ersatz geschaffen, denn die Aufmerksamkeit der Politik  geht ja mehr in Richtung der modernen Mühlen. Da knarzt auch nichts, es rauscht so schön und gefällt auch dem Lobbyverband der Bauern, der Landschaft schluckenden Partei der CDU von Geestland.

In Anbetracht der drohenden Szenerie am Ortseingang von Bad Bederkesa mit den 180 Meter hohen Blinkmonster-Windmühlen erscheint die aktuelle Mühleninszenierung in der Nordsee-Zeitung vom 7.4.2017 „Riesen-Holzschuhe für Fotos” eher als erneutes Ablenkungsmanöver von dem eigentlichen Mühlen-Problem des Ortes und scheint eher der Versuch zu sein, die Leser/Bürger beim Thema Mühlen von der eigentlichen Bedrohung abzulenken.

Im Text erfährt man zusätzlich, dass die Ehefrau des Chefredakteurs der Landkreisredakion der Nordsee-Zeitung, Frau Simone Döscher, für die Bemalung des Schuhwerks mit dem Motiv der Holländer-Windmühle verantwortlich zeichnet und die Schuhe dadurch auf den Sockel eines Kunstwerkes gehoben sei.
Wenn sich nun in Zukunft das Motiv der 13 geplanten PNE Windmühlen auch später auf zukünftigen Holzschuh-Editionen wiederfinden würden – ja, das wäre wahres Stadtmarketing und würde vom Bürgermeister sicherlich mit einem DIN-A4 Zertifikat aus dem heimischen Drucker prämiert.

Holzschuhe im Windpark
Frau Martina Klosik (CDU) würde dann vielleicht in der Figur als Moorhexe als erste mit diesen Kunst-Schuhen durch den Windpark laufen, um zu demonstrieren, dass Touristen und Anwohner magisch von den Windmühlen angezogen werden. Vielleicht auch ein Jugendlagercamp im Windpark – organisiert von der Jungen Union und gesponsort von PNE. Sie prognosizierte ja bereits, als sie noch als Ortratsmitglied der Samtgemeinde Bederkesa für den Bau des Windparks votierte: „ … dass die sehr großen Windräder direkt vor unserem Kurort viele Touristen magnetisch anziehen würden und sich „Bad Bederkesa” als Mekka der Windkraft positionieren könne.”

Von den eigentlichen Problemen des Ortes als Kurort und Ort des Verweilens für Mensch und Tier wird generell in der NZ erst gar nicht berichtet – dafür aber umso mehr über Dekorationen wie handgeschnitze Holzschuhe mit Mühlenmotiven.

Dass nur ein geringer Teil der Verschönerungsvereins, nämlich der Ausschuss für Landschafts- und Umweltschutz, gegen den Windpark seine Stimme erhebt, und nicht der ganze Verein, stimmt ebenso bedenklich. Sollte vielleicht sogar die Mehrheit für den Windpark sein, dieses in der Öffentlichkeit aber nicht kundtun?

Egal – Bad Bederkesa benötigt diesen Windpark nicht – das muss man immer wieder deutlich sagen.
Und was die Menschen von Bad Bederkesa jedenfalls besonders freut, ist die Tatsache, dass der Cheflobbyist Jörg Schröder, führender Mitarbeiter der Firma PNE WIND (Windpark Bederkesa/Alfstedt) nun nicht von der CDU nach Hannover als Wahlkreisvertreter für Geestland nominiert wurde.
Vielleicht wird es bei der anstehenden Wahl ja noch ein Grüner Kandidat werden, denn die wissen ein wenig mehr um die Bedürfnisse von Land und Leuten bei Energiefragen oder Massentierhaltung. Die Frage bleibt jedoch, ob sie es auch in Sachen ‚Verschönerung‘ des Beerster Sees besser können.

Links und Filme dazu:

Holländer-Windmühle Bederkesa
http://www.windmuehle-bederkesa.de/

Tourismus ade / Windpark Kührstedt-Alfstedt in Bad Bederkesa
http://youtu.be/_Hc9o7aYu8I

Politik & Verwaltung gegen Windpark in Bad Bederkesa
http://youtu.be/4BhC5yb_Plw?hd=1

Werteverfall von Immobilien in Bad Bederkesa
http://youtu.be/Hy1ZA1yBVds

 

An alle fetten Bürger?

Fett für GeestlandAn alle fetten Bürger?

Büschen Fett weg? Auf der Fettsack-Karre zur Waage gerollert? Wer möchte nicht dabei sein, wenn der Bürgermeister zur zweiten Wahlkampfrunde seiner Dezernenten-Laufbahn zur nächsten RTL-Verdummungsaktion „Mission Fett weg“ zu einer ‚echten‘ Bürgerbeteiligung aufruft.

SO GEHT DEMOKRATIE IN GEESTLAND!
Fett JA – Politikinhalte NEIN – BROT & SPIELE FÜR DIE UNTERTANEN mit Untertanen die JA sagen, also Krügers sprichwörtlichen MUTBÜRGERN.
Da bekommt garantiert jeder sein Fett weg. Der blanke Unsinn treibt einem die Tränen in die Augen.

Die Landkreisredaktion der Nordsee-Zeitung bekommt langsam Konkurrenz von dem PR-Stab des Bürgermeisters, der sich permanent solche Dinge ausdenkt: Die Ideen von RTL- und Bildzeitungsniveau jagen sich – „Atemlos durch die Nacht – Bis ein neuer Tag erwacht” … immer im Einsatz für den nächsten Unsinn.
Die NZ braucht sich nichts mehr auszudenken – nur noch drucken. Was für eine tolle Meinungsbildung im sozialen und politschen Alltage der neu gegründeten Stadt Geestland.

Die Meßlatte für das Niveau liegt mittlerweile soweit unten, dass es einem schwindelig wird. Man besetzt banale Themen und gestaltet die Spielregeln der Aktion vorher aus, präsentiert dann unter Pressebeteligung das Vorhaben und seine Ergebnisse. Immer auch findet man ausgesuchte Bürger, die gemeinsam vor dem Auge der Kamera posieren.

Quelle: Nordsee-Zeitung vom 8.4.17 „Kriegt Krüger sein Fett weg?”

Gespräch im Dorf:
Neulich rief mir ein Kollege aus Ringstedt zu, der Krüger würde eine neue Aktion machen, um sein Image als fettester Bürgermeister von Deutschland aufzupolieren.

Ich sagte: „Das könne wohl nicht sein, denn er hatte doch am Anfang für Mission Olympic wie ein Eintänzer aus der Fischbratküche aufm Deich für Coca-Cola mit dem Weinreich getanzt und wollte immer abnehmen.”

„Doch doch” meinte mein Gegenüber: „Die Aktion heißt „FETT FÜR GEESTLAND. Der ganze Ego-Wahn jetzt nur ohne Sport!”

 

L 120 abermals

L 120 auf gutem Wege?

Das Teilstück der L 120 zwischen Drangstedt und Bad Bederkesa gilt als höchstgefährliche Landstraße. Nun wurde ein entscheidender Schritt zur Verbesserung eingeleitet:
Das Befestigen der morastigen Seitenstreifen, die ja die eigentliche Ursache für die schlimmen Unfälle sind und auch der Grund, warum ein LKW, der in den weichen Nebenstreifen abgerutscht ist, nicht wieder zurücksteuern kann.

Nun wollen wir hoffen, dass der verdichtete Boden auch hält. Wenn der Seitenstreifen nun zukünftig nach unten oder seitlich abdriften sollten, so wie die Bäume von der Straße springen, muss man sie noch intensiver und massiver befestigen. Wahrscheinlich bleibt dann eine Totalsanierung unausweichlich.

Wir hatten bereits einige Mal über die Unfälle auf der L 120 und ihre Ursachen in der Nordsee-Galeere berichtet:

http://mathilde-ut-beers.de/l-120-todesstrecke-nach-drangstedt/
http://mathilde-ut-beers.de/dauerhaft-schwerste-unfaelle-auf-der-l-120/
http://mathilde-ut-beers.de/sie-tun-es-immer-wieder/
http://mathilde-ut-beers.de/danke-fuer-neue-seitenstreifen/
http://mathilde-ut-beers.de/seitenstreifenunfall/

Loch für Loch kommt man sich näher.

Loch für Loch kommt man sich näherPrivilegiertes Domizil zum Windgolfen für Wohlhabende.
– Vorhaben privilegierter Landwirtschaft –

Wind-Golf-Hannmühlen
Ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Cuxhaven, der Stadt Geestland, der Firma PNE, den Bauernverbänden, den Golfvereinen im Cuxland und der Metropolregion Hamburg.

Hier läßt sich wunderbar im Windpark entspannen und ungestört spielen. Wie einst Martina Klosik (CDU Ratsmitglied von Bad Bederkesa) ihre Visionen so genial im Bauausschuß fast schon im „Größenwahn” für die staunenden Bürger formulierte:
„Dass die sehr großen Windräder direkt vor unserem Kurort viele Touristen magnetisch anziehen würden und sich „Bad Bederkesa” als Mekka der Windkraft positionieren könne.”
Besser hätte man keinen Staubsauger verkaufen können.

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Die Produzenten der „Nordsee-Galeere” betonen ausdrücklich, dass sie Verfechter der regenerativen Energieformen sind, sich aber gegen die frühkapitalistischen Landnahmen durch die Landkreisverwaltung Cuxhaven und der Stadt Geestland, die Landschaftsbild-Deformationen und die Vernichtung der in den Windparks lebenden Vögel aussprechen. Betreiberfirmen und landverpachtende Landwirte zeigen dabei keinerlei Interesse, mit den betroffenen Menschen in einen Dialog um bessere Standortlösungen zu treten.

Dabei werden werden bevorzugte Wohnlagen natürlich von den Industrie-Windgeländen verschont, da dort die Lobby wohnt und gerne spielt.

Die Grundstückswerte der betroffenen Menschen dagegen sinken im Wert und die Gesundheit wird durch fiese Geräusche und Schlagschatten beeinträchtigt. Ein Lawine von Klagen würden die Betreiber zu erwarten haben.

idea & graphic by schuschu
produced by heiNZe design

Ein schlimmes Leben mit Schlagschatten

Schauen Sie auch  diesen Film:
https://youtu.be/HwQuBmfOAy0

Veröffentlicht am 05.04.2014

Die CDU Bederkesa mit ihrem windigen Tourismus:
Windpark Bederkesa/Kührstedt/Alfstedt

Dem Volke versprechen, wo es schön zum Wohnen ist, ihnen aber nicht sagen, dass der Wert ihrer betroffenen Immobilien fallen wird. Diese Augenwischerei sollte die CDU korrigieren und anstelle dessen ein bürgerfreundliches Konzept schmieden. Anstelle dessen gibt es immer wieder gebetsmühlenartige Aussagen um die Förderung des Tourismus durch Windparks u.a. von Frau Klosik, CDU-Ratsmitglied in Bederkesa: „Windräder gehören heute zum Landschaftsbild dazu und ziehen Touristen an“ (am 13.5.2011 bei einer öffentlichen Veranstaltung in der Burg Bederkesa).

Es ist uns eine Pflicht, die Öffentlichkeit darüber aufzuklären, dass es keinerlei positive Beeinflussung des Tourismus in Bederkesa durch vorhandene Windparks der Umgebung gibt.
Das Windpark-Szenario ist in jedem Falle ein schwerer Eingriff in das historische Landschaftsbild und in die Natur mit gigantischem, mechanischem Gerät.

Denken Sie daran, dass der Windkraftlobby viele Mittel recht sind, zu behaupten, dass es sich bei ihren Projekten um ökologische Projekte handelt. Wenn man allerdings dahinter gekommen ist, dass bereits sehr viel Geld verdient wird, ohne dass sich je ein Flügel dreht, versteht man den Druck der Betreiber, rücksichtslosen Einfluss auf Politiker auszuüben. Wie ungebetene Vertreter für Staubsauger drängeln sie sich in die Türen unserer schönen Landschaft und hinterlassen vergossenen Beton und tonnenweise Stahl, ohne sich Gedanken über ökologische Grundsätze zu machen.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in Bad Bederkesa in Ihrem Wohnzimmer mit Blick auf die vormals schöne Kulturlandschaft ihres Kurortes und der Schatten schlägt vom geplanten Windpark Bederkesa/Alfstedt/Kührstedt jede Sekunde durch ihren Raum … so würden die Betreiber von PNE und die hiesigen heißspornigen Politiker auf jeden Fall nicht selbst wohnen wollen.

WAS DU NICHT WILLST, DAS MAN DIR TU‘
DAS FÜG‘ AUCH KEINEM ANDEREN ZU!

© 2014 DIE BETROFFENEN

heiNZe design, Designer
biberhorst 2
27624 bad bederkesa

 

 

 

Fukushima Mahnwache in Beers

Fukushima Mahnwache in BeersFukushima Mahnwache in Beers

Mahnwache am 13.3.17 auf dem Marktplatz von Bederkesa zur Erinnerung an den Atomunfall im Jahre 2011 in Fukushima/Japan. Veranstalter waren Die Grünen, weitere Teilnehmer: Die Linke und Parteilose.
Auch der Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD) diskutierte interessiert mit den Protestierenden gegen die Atomlobby.

Illegale Flatterbänder von PNE

Die erste Häfte des Filmes zeigt die gesteckten Flatterbänder des von PNE geplanten Windparks auf dem Ortsgebiet von Bad Bederkesa. Diese sind rechtlich gesehen illegal. Es handelt sich dabei um die WEA Nr. 13 von Martin von der Lieth.
In den Vorgaben des LK Cuxhaven ist lediglich das Gebiet von Alfstedt zu berücksichtigen gewesen.

 

Illegale Flatterbänder im geplanten Windpark Bederkesa / AlfstedtIllegale Flatterbänder im geplanten Windpark Bederkesa / Alfstedt
Sponsored by PNE-WIND?

•  Illegale Vergrämung der Bodenbrüter Kiebitz und Rohrweihe durch den Windparkbetreiber PNE mit  Flatterbändern.
•  Enttäuschung der Bevölkerung über die Nordsee-Zeitung, die mit ca. 81% des Artikels für den Betreiber PNE warb, sodass die Kritik an fehlendem Natur- und Menschenschutz unterging.

Kommentar:
Flatterbänder werden zur Vertreibung (Vergrämung) von bodenbrütenden Vögeln gesetzt, damit über die Brutzeit kein Vogel ansässig wird und der Beton für die Windräder gegossen werden kann. Vorsätzlich werden die Bodenbrüter wie Rohrweihe und Kiebitz vergrämt!

Die Absteckung der Bereiche erfolgte ab dem 14.3.17 in denen die Vergrämungsmaßnahmen im Auftrage von PNE (Windparkbetreiber) durch das Vermessungsbüro Börner aus Altenwalde durchgeführt wurde.  Die untere Naturschutzbehörde gab grünes Licht für diese Aktion, da sie genau wie die Bauverwaltung durch den ehemaligen Kreisrat Jochimsen weisungsgebunden ist, der das Raumordnungsprogramm RROP mit den Standorten der Windparks erarbeitet hat und verantwortet.

Diese Vögel an diesem Standort können aber nicht ausweichen, denn andere geeignete Brutplätze sind durch andere Vögel bereits besetzt.

So sind auch noch keine Ausgleichsflächen für den Windpark  abgeschlossen die aber auch für die vergrämten Vögel vorgeschrieben sind.

Hier werden Fakten geschaffen – dieses gegen die ausdrückliche Verfügung des Landkreises für die Baugenehmigung vom 30.12.16 – die festlegte, dass in der sogenannten Setzzeit der Vögel vom 15.3.17 bis zum Juni 2017 weder Wegebau, erst recht keine Bodenveränderungen vorgenommen werden dürfen.

Dieses alles passiert, obwohl einige Widerspruchsverfahren anhängig sind. Man wird den Eindruck nicht los, dass die Betreiberfirma PNE WIND/ Cuxhaven, ähnlich wie die DDR-Funktionärs-Cliquen aus früheren Zeiten, ihren kapitalistischen Vorteil im völlig rechtsfreien Raum verorten, unabhängig davon, was die Rechtsprechung und die Verwaltung ihnen vorschreibt.

Weiterhin wird das Umspannwerk von EWE vorbereitet, obwohl es nicht in der Baugenehmigung enthalten ist. Eine Ausnahmegenehmigung ist dafür erst im Herbst 2017 vorgesehen.

Vor allen Dingen gibt es keinerlei bestandsfeste Baugenehmigung für keines der Gewerke im sogenannten Windpark Bederkesa/Alfstedt.

Bülkauer Grünkohl TÜV

Bülkauer Grünkohl TÜVNicht nur, dass die CDU sehr viele Positionen der Grünen-Partei übernommen hat, nun hat der Landesvorsitzende der CDU Niedersachsen Bernd Althusmann auch noch als schwarzer Politiker den Bülkauer „Grünkohl-TÜV“ be- und überstanden.

Er schimpfte dann beim Essen über den rot-grünen Kohl, den er so gerne ausmerzen will.

Ein lustiger Mensch, der andere gern nach Hause schickt, damit er selber mehr auf dem Teller hat und sich dabei hinter einer grünen Politik verstecken kann.

Vorschlag:
Die Logofarbe der CDU auf „Lodengrün” zu ändern, damit keine Missverständnisse mehr entstehen.

Zitate aus der Nordsee-Zeitung vom 13.7.2017

CDU-Kandidat Bernd Althusmann im Grünkohl-TÜV
Land Hadeln: Weil-Herausforderer nimmt in Bülkau Landesregierung ins Visier – Ferlemann: Rot-Grün gibt blamables Bild ab (…)

Althusmann will bei der Landtagswahl die rot-grüne Landesregierung „nach Hause schicken, wo sie hingehört“.
(…)

Auch zur Landwirtschaft machte Althusmann Anmerkungen. Es sei für ihn unerträglich, dass der zweitgrößte Arbeitgeber in Niedersachsen mit 37 000 Betrieben jedes Jahr aufs Neue an den Pranger gestellt werde. Es müsse Schluss sein mit den Angriffen auf die Landwirte, die durch die aktuelle Politik des niedersächsischen Landwirtschaftsministers verstärkt würden, zuletzt mit einem Ackerrandstreifenprogramm, durch das 80 000 Hektar kalt enteignet würden. (…)

Die Bundesregierung will 30 große Verkehrsinfrastrukturprojekte wie die A 20 schneller und einfacher voranbringen und Klagewege verkürzen. Es sei immer dasselbe Spiel, meinte Ferlemann. Die SPD versichere, dass die Planung der Autobahn und des Tunnels mit Hochdruck vorangehe und die Grünen als Koalitionspartner der SPD behaupteten genau das Gegenteil. „Dieses Spiel ist nun im Bundesrat aufgefallen“, so Ferlemann. „Ein rabenschwarzer Tag für Niedersachsen“, meinte auch Althusmann: „Die rot-grüne Landesregierung tut alles, um den Bau der A 20 zu verhindern. Die Landesregierungfällt der eigenen Wirtschaft  in den Rücken und handelt hier gegen Landesinteressen.“

 

Absurder Geestland Park

Geestland ParkGewerbegebiet No. 3:
Bad Bederkesa / Alfstedt  – Zukunftsvision für 2019

Privilegiertes Gewerbegebiet No. 3 der Landwirte für Windkraft, Strom, Mais, Hähnchenmast und Mistverklappung

In naher Zukunft wird das Weidegebiet zwischen Drangstedt, Alfstedt und Bad Bederkesa zu einem neuen und Gewerbegebiet Nr. 3 von Bad Bederkesa unvorstellbaren Ausmasses heranwachsen. Wir nennen es heute schon einmal „Geestland Park”.
Allein das ca. 120 ha grosse Windindustrie-Gelände mit 13 Mühlen wird dem Frankfurter Flughafen gleichen und nachts seine Terrorlichter über den ganzen Horizont abfeuern.

Die Grafik dieser Nordsee-Galeere zeigt diese Zukunftsvision deutlich. Hier wird das Refugium der Menschen in ihrer Lebensqualität, das Habitat der Seeadler und anderer bedrohter Vogelarten und die schützenswerten Wallhecken einer rein industrieorientierten Wirtschaftsförderung der Stadt Geestlands komplett geopfert.

Der Bürgermeister lässt in der Nordsee-Zeitung noch am 8.3.2017 verlautbaren: Dass Bürger und Politiker geteilter Meinung über das Bauvorhaben sind, darüber ist sich Bürgermeister Thorsten Krüger im Klaren. „Wir entscheiden nicht darüber, ob wir das gut oder nicht gut finden“, machte er klar. Rechtlich gesehen müsse die Stadt sich an das Gesetz halten. Und vor diesem gelte der Gleichheitsgrundsatz für Blockheizkraftwerke in Beers ebenso wie in Debstedt oder Sievern – gleich welche Bauten damit versorgt werden.”

Der Bürgermeister (eher ein Bauernmeister?) findet keinen Widerspruch in der Tatsache, dass die ansässigen Landwirte ihre von der Landkreisverwaltung privilegierten Projekte auch mit seiner Hilfe und die der Geestland CDU gegen die Bevölkerung durchsetzen.
Als SPD Mann sind ihm die Parteiziele der Geestland CDU zumindest genauso, wenn nicht wichtiger. Von einem soziademokratischen Engagement ist wenig zu verspüren. Obwohl  er sich darum  bewirbt, ein  Meister seiner Bürger zu sein, können wir weder an seiner noch an der CDU Politik in Geestland etwas Ökologisches erkennen.

Auch von „Fair Trade” kann hier in Geestland überhaupt nicht die Rede sein, eher ist es ein „Fair Tritt” für die gequälten Tiere!
Eine Verwaltung, die Massentierhaltung als rein technischen Prozess sieht und sich damit auf die Seite des Massenfleischmarktes stellt, macht es sich einfach und setzt sich nicht mit ethischen Fragen des Tierwohles auseinander.
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Zitat aus der Open Petition von Grünen-Abgeordneten und Ratsherrn Dr. Christian Wolf:
Petition: Nein zur Hähnchenmastanlage in Bad Bederkesa/Geestland

„Massentierhaltung steht im Gegensatz zu Nachhaltigkeit, Fair Trade und Klimaschutz. Dinge, die sich die Stadt Geestland auf die Fahne geschrieben hat. Wir brauchen keine weiteren Mastställe, denn
• Ressourcen wie Luft, Grundwasser und Böden werden durch Emissionen und Überdüngung gefährdet, mit ihnen muss schonend umgegangen werden. Nicht nur Menschen, sondern auch alle anderen Lebewesen sind davon betroffen. Hühnerkot als Dünger verbreitet Bakterien und belastet unser Grundwasser durch hohen Stickstoff-, Phosphor- und Nitratgehalt; (…)

• Die Geruchsbelästigung, die nur nach GIRL ausgewiesen wird, jedoch nichts über die Intensität aussagt, wird zu einer starken Beeinträchtigung der Lebensqualität der Anwohner und für den Tourismus in Bad Bederkesa führen;
• Es ist bekannt, dass sich für Häuser und Grundstücke in der Nähe solcher Anlagen ein erheblicher Wertverlust ergibt. Wir sehen das Recht ortsansässiger Bürger auf Wahrung ihres Besitzes gefährdet!”
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Der Landwirt Heino Schween als einer der Hauptverantwortlichen betreibt von seinem Hof in Alfstedt aus 4 Hähnchenmastställe dann zukünftig zusammen 168 000 Masttieren und mehreren Windmühlen verteilt auf das ganze Gebiet zwischen Drangstedt, Alfstedt und Bad Bederkesa. Dieses zukünftige bäuerliche Gewerbegebiet wird dann mit einer geschätzten Grösse von min. 500 ha umspannt sein.

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Die Produzenten der „Nordsee-Galeere” betonen ausdrücklich, dass sie Verfechter der regenerativen Energieformen sind, sich aber gegen die frühkapitalistischen Landnahmen durch die Landkreisverwaltung Cuxhaven und der Stadt Geestland, die Landschaftsbild-Deformationen und die Vernichtung der in den Windparks lebenden Vögel aussprechen. Betreiberfirmen und landverpachtende Landwirte zeigen dabei keinerlei Interesse, mit den betroffenen Menschen in einen Dialog um bessere Standortlösungen zu treten.

Dabei werden werden bevorzugte Wohnlagen natürlich von den Industrie-Windgeländen verschont, da dort die Lobby wohnt und gerne spielt.

Die Grundstückswerte der betroffenen Menschen dagegen sinken im Wert und die Gesundheit wird durch fiese Geräusche und Schlagschatten beeinträchtigt. Ein Lawine von Klagen würden die Betreiber zu erwarten haben.

Die Marktfrau gibt auf!

Die Marktfrau gibt auf!

Liebe Marktfrau,
das ist nicht besonders nett von Dir, was du da mit uns Bürgern in Bad Bederkesa machst!

Warum predigst du uns nun Stillehalten und Erdulden? Hat dich jemand dazu beauftragt, diesen Text zu verfassen?

Das Projekt wäre schwer einschätzbar, sagst du? Wir glauben nicht, dass es förderlich für die Beerster Bürger ist, wenn du mit deinem Satz: „Die alte Weisheit, dass der technische Fortschritt der menschlichen Vorstellungskraft weit voraus ist, trifft für den Bau des Windparks nur allzu genau zu.” uns glauben machen willst, dass unsereins die Kompetenz nicht hätte, dieses Horror-Bauprojekt für Mensch und Tier zu beurteilen.

Wenn du sagst: „Die Industrieanlagen sind ein Beitrag zur Energiewende, den wir nun aushalten müssen. Wenn wir wollen, dass Atomkraftwerke abgeschaltet werden, dass Kohlekraftwerke aufhören sollen, die Luft zu verschmutzen, sollten wir doch eigentlich eine Technologie, die sauberen Strom produziert, akzeptieren.” muss ich dir ganz klar widersprechen!

Windkraft ist gut und ohne sie geht der Umstieg auf erneuerbare Energien nicht. Entscheidend ist der STANDORT. Um den geht es, nicht um eine Verteufelung der Windkraft. Wir stimmen dir vollkommen zu, dass der Standort ungeeignet ist und wollen deshalb diesen Windpark NICHT. Vielmehr muss ein Anstoß gegeben werden, geeignetere Standorte zu finden.

Nein, vielen Dank, liebe Marktfrau! Deinen Rat brauchen wir nun nicht mehr! Wir werden uns nun fürderhin selbst verteidigen und weiterhin unsere Anliegen selbst formulieren.

Deinen Gedanken: „Es fällt schwer, dies vor einer solchen Baumaßnahme zu beurteilen, denn diese neuere Technologie ist von den meisten Menschen schwer einschätzbar.” halten wir insbesondere für außerordentlich irreführend.

Du möchtest gerne artig und folgsam sein, der Verwaltung gefallen, obwohl du weißt, dass die juristische Beurteilung über den Bau des Windparks Bederkesa/Alfstedt noch längst nicht abgeschlossen ist. Weder hat eine verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfung UVP stattgefunden, noch wurde das Vorkommen der Uhus und Seeadler ausreichend berücksichtigt!

Warum fördert der Verschönerungsverein keine weiteren Solidaritätsaktionen für die Bürger zusammen mit den Betroffenen? Wo sind die Aufkleber und Plakate, in denen die Bürger sich wiedererkennen?
Warum wird jetzt gekuschelt und zu welchem Preis?

Kämpfen geht anders!

Deine Mathilde
Ehrenamtliche Bürgersprecherin in Beers

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Auszüge aus dem Originaltext der Geestland Rundschau, dem Presseorgan der Stadt Geestland, des Bürgermeisters Thorsten Krüger und des Verschönerungsvereins vom 3/2017, der von der anonym schreibenden Marktfrau verfasst wurde:

MARKTFRAU
Es ist soweit …

Der Windpark kommt. 13 Windräder, die bis zur Rotorblattspitze mehr als das 5-fache unserer Kirchturmhöhe messen, werden nun aufgestellt. Eine gigantische Industrieanlage entsteht im Nahbereich von Bad Bederkesa und Alfstedt. Sie wurde am 31.12.2016 in buchstäblich letzter Minute vom zuständigen Bauamt des Landkreises genehmigt, denn ab dem 01.01.2017 gelten neue Gesetze, die für die Investoren weniger planbare Erfolgsrechnungen bedeuten könnten. Die Industrieanlagen sind ein Beitrag zur Energiewende, den wir nun aushalten müssen. Wenn wir wollen, dass Atomkraftwerke abgeschaltet werden, dass Kohlekraftwerke aufhören sollen, die Luft zu verschmutzen, sollten wir doch eigentlich eine Technologie, die sauberen Strom produziert, akzeptieren. Aber bedeutet jede industrielle Baumaßnahme nicht auch einen Eingriff in die Natur und beeinträchtigt sie nicht immer auch irgendwie die Lebensqualität der dort wohnenden Menschen? Besonders in windreichen Gebieten wie bei uns, rücken die Anlagen immer näher. Es ergibt sich die Frage, wie weit Anwohner, also Bürgerinnen und Bürger die damit verbundenen Beeinträchtigungen hinnehmen müssen, wie weit geltende Gesetze des Naturschutzes und des Landschaftsschutzes, wenn sie denn dem Vorhaben entgegenstehen.

(…)

Wo ist die Grenze des Machbaren, die Grenze dessen, was Bürger auszuhalten bereit sind? Ist sie nicht dort, wo die Natur besonderen Schaden nimmt, wo Menschen sich in unmittelbarer Nähe nicht mehr wohlfühlen, nicht nur weil Schattenwurf und Geräuschpegel lästig sind und Marktfrau sogar krank machen? Es fällt schwer, dies vor einer solchen Baumaßnahme zu beurteilen, denn diese neuere Technologie ist von den meisten Menschen schwer einschätzbar. Die alte Weisheit, dass der technische Fortschritt der menschlichen Vorstellungskraft weit voraus ist, trifft für den Bau des Windparks nur allzu genau zu.

(…)

Am Ende werden 13 statt ursprünglich geplanter 16 Windkrafträder gebaut und einige Auflagen werden erteilt. Es wird wohl auch Nachbesserungen geben, weil letzte Gutachten (z.B. den Uhu und den Seeadler betreffend) am 31.12.2016 noch nicht vorlagen. Ob von Ausgleichszahlungen aufgrund der Beeinträchtigungen der betroffene Ortsbereich profitieren wird, ist ebenfalls nicht geklärt.

Link zum Download des kompletten Artikels in der
Geestland Rundschau 3/2017 auf Seite 2
https://www.geestland.eu/download/index.php?menuid=607&topmenu=7