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Ein schlimmes Leben mit Schlagschatten

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https://youtu.be/HwQuBmfOAy0

Veröffentlicht am 05.04.2014

Die CDU Bederkesa mit ihrem windigen Tourismus:
Windpark Bederkesa/Kührstedt/Alfstedt

Dem Volke versprechen, wo es schön zum Wohnen ist, ihnen aber nicht sagen, dass der Wert ihrer betroffenen Immobilien fallen wird. Diese Augenwischerei sollte die CDU korrigieren und anstelle dessen ein bürgerfreundliches Konzept schmieden. Anstelle dessen gibt es immer wieder gebetsmühlenartige Aussagen um die Förderung des Tourismus durch Windparks u.a. von Frau Klosik, CDU-Ratsmitglied in Bederkesa: „Windräder gehören heute zum Landschaftsbild dazu und ziehen Touristen an“ (am 13.5.2011 bei einer öffentlichen Veranstaltung in der Burg Bederkesa).

Es ist uns eine Pflicht, die Öffentlichkeit darüber aufzuklären, dass es keinerlei positive Beeinflussung des Tourismus in Bederkesa durch vorhandene Windparks der Umgebung gibt.
Das Windpark-Szenario ist in jedem Falle ein schwerer Eingriff in das historische Landschaftsbild und in die Natur mit gigantischem, mechanischem Gerät.

Denken Sie daran, dass der Windkraftlobby viele Mittel recht sind, zu behaupten, dass es sich bei ihren Projekten um ökologische Projekte handelt. Wenn man allerdings dahinter gekommen ist, dass bereits sehr viel Geld verdient wird, ohne dass sich je ein Flügel dreht, versteht man den Druck der Betreiber, rücksichtslosen Einfluss auf Politiker auszuüben. Wie ungebetene Vertreter für Staubsauger drängeln sie sich in die Türen unserer schönen Landschaft und hinterlassen vergossenen Beton und tonnenweise Stahl, ohne sich Gedanken über ökologische Grundsätze zu machen.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in Bad Bederkesa in Ihrem Wohnzimmer mit Blick auf die vormals schöne Kulturlandschaft ihres Kurortes und der Schatten schlägt vom geplanten Windpark Bederkesa/Alfstedt/Kührstedt jede Sekunde durch ihren Raum … so würden die Betreiber von PNE und die hiesigen heißspornigen Politiker auf jeden Fall nicht selbst wohnen wollen.

WAS DU NICHT WILLST, DAS MAN DIR TU‘
DAS FÜG‘ AUCH KEINEM ANDEREN ZU!

© 2014 DIE BETROFFENEN

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Fukushima Mahnwache in Beers

Fukushima Mahnwache in BeersFukushima Mahnwache in Beers

Mahnwache am 13.3.17 auf dem Marktplatz von Bederkesa zur Erinnerung an den Atomunfall im Jahre 2011 in Fukushima/Japan. Veranstalter waren Die Grünen, weitere Teilnehmer: Die Linke und Parteilose.
Auch der Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD) diskutierte interessiert mit den Protestierenden gegen die Atomlobby.

Die Marktfrau gibt auf!

Die Marktfrau gibt auf!

Liebe Marktfrau,
das ist nicht besonders nett von Dir, was du da mit uns Bürgern in Bad Bederkesa machst!

Warum predigst du uns nun Stillehalten und Erdulden? Hat dich jemand dazu beauftragt, diesen Text zu verfassen?

Das Projekt wäre schwer einschätzbar, sagst du? Wir glauben nicht, dass es förderlich für die Beerster Bürger ist, wenn du mit deinem Satz: „Die alte Weisheit, dass der technische Fortschritt der menschlichen Vorstellungskraft weit voraus ist, trifft für den Bau des Windparks nur allzu genau zu.” uns glauben machen willst, dass unsereins die Kompetenz nicht hätte, dieses Horror-Bauprojekt für Mensch und Tier zu beurteilen.

Wenn du sagst: „Die Industrieanlagen sind ein Beitrag zur Energiewende, den wir nun aushalten müssen. Wenn wir wollen, dass Atomkraftwerke abgeschaltet werden, dass Kohlekraftwerke aufhören sollen, die Luft zu verschmutzen, sollten wir doch eigentlich eine Technologie, die sauberen Strom produziert, akzeptieren.” muss ich dir ganz klar widersprechen!

Windkraft ist gut und ohne sie geht der Umstieg auf erneuerbare Energien nicht. Entscheidend ist der STANDORT. Um den geht es, nicht um eine Verteufelung der Windkraft. Wir stimmen dir vollkommen zu, dass der Standort ungeeignet ist und wollen deshalb diesen Windpark NICHT. Vielmehr muss ein Anstoß gegeben werden, geeignetere Standorte zu finden.

Nein, vielen Dank, liebe Marktfrau! Deinen Rat brauchen wir nun nicht mehr! Wir werden uns nun fürderhin selbst verteidigen und weiterhin unsere Anliegen selbst formulieren.

Deinen Gedanken: „Es fällt schwer, dies vor einer solchen Baumaßnahme zu beurteilen, denn diese neuere Technologie ist von den meisten Menschen schwer einschätzbar.” halten wir insbesondere für außerordentlich irreführend.

Du möchtest gerne artig und folgsam sein, der Verwaltung gefallen, obwohl du weißt, dass die juristische Beurteilung über den Bau des Windparks Bederkesa/Alfstedt noch längst nicht abgeschlossen ist. Weder hat eine verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfung UVP stattgefunden, noch wurde das Vorkommen der Uhus und Seeadler ausreichend berücksichtigt!

Warum fördert der Verschönerungsverein keine weiteren Solidaritätsaktionen für die Bürger zusammen mit den Betroffenen? Wo sind die Aufkleber und Plakate, in denen die Bürger sich wiedererkennen?
Warum wird jetzt gekuschelt und zu welchem Preis?

Kämpfen geht anders!

Deine Mathilde
Ehrenamtliche Bürgersprecherin in Beers

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Auszüge aus dem Originaltext der Geestland Rundschau, dem Presseorgan der Stadt Geestland, des Bürgermeisters Thorsten Krüger und des Verschönerungsvereins vom 3/2017, der von der anonym schreibenden Marktfrau verfasst wurde:

MARKTFRAU
Es ist soweit …

Der Windpark kommt. 13 Windräder, die bis zur Rotorblattspitze mehr als das 5-fache unserer Kirchturmhöhe messen, werden nun aufgestellt. Eine gigantische Industrieanlage entsteht im Nahbereich von Bad Bederkesa und Alfstedt. Sie wurde am 31.12.2016 in buchstäblich letzter Minute vom zuständigen Bauamt des Landkreises genehmigt, denn ab dem 01.01.2017 gelten neue Gesetze, die für die Investoren weniger planbare Erfolgsrechnungen bedeuten könnten. Die Industrieanlagen sind ein Beitrag zur Energiewende, den wir nun aushalten müssen. Wenn wir wollen, dass Atomkraftwerke abgeschaltet werden, dass Kohlekraftwerke aufhören sollen, die Luft zu verschmutzen, sollten wir doch eigentlich eine Technologie, die sauberen Strom produziert, akzeptieren. Aber bedeutet jede industrielle Baumaßnahme nicht auch einen Eingriff in die Natur und beeinträchtigt sie nicht immer auch irgendwie die Lebensqualität der dort wohnenden Menschen? Besonders in windreichen Gebieten wie bei uns, rücken die Anlagen immer näher. Es ergibt sich die Frage, wie weit Anwohner, also Bürgerinnen und Bürger die damit verbundenen Beeinträchtigungen hinnehmen müssen, wie weit geltende Gesetze des Naturschutzes und des Landschaftsschutzes, wenn sie denn dem Vorhaben entgegenstehen.

(…)

Wo ist die Grenze des Machbaren, die Grenze dessen, was Bürger auszuhalten bereit sind? Ist sie nicht dort, wo die Natur besonderen Schaden nimmt, wo Menschen sich in unmittelbarer Nähe nicht mehr wohlfühlen, nicht nur weil Schattenwurf und Geräuschpegel lästig sind und Marktfrau sogar krank machen? Es fällt schwer, dies vor einer solchen Baumaßnahme zu beurteilen, denn diese neuere Technologie ist von den meisten Menschen schwer einschätzbar. Die alte Weisheit, dass der technische Fortschritt der menschlichen Vorstellungskraft weit voraus ist, trifft für den Bau des Windparks nur allzu genau zu.

(…)

Am Ende werden 13 statt ursprünglich geplanter 16 Windkrafträder gebaut und einige Auflagen werden erteilt. Es wird wohl auch Nachbesserungen geben, weil letzte Gutachten (z.B. den Uhu und den Seeadler betreffend) am 31.12.2016 noch nicht vorlagen. Ob von Ausgleichszahlungen aufgrund der Beeinträchtigungen der betroffene Ortsbereich profitieren wird, ist ebenfalls nicht geklärt.

Link zum Download des kompletten Artikels in der
Geestland Rundschau 3/2017 auf Seite 2
https://www.geestland.eu/download/index.php?menuid=607&topmenu=7

Atomstrahlung nach Geestland

Atomstrahlung nach GeestlandDas AKW Esenshamm (= AKW Unterweser) hat noch 32 Brennelemente plus defekte Brennelemente im Abklingbecken, die bis 2018 noch dort sind. Klima und nicht ausreichende Deichhöhe und Terrorgefahr lassen die Möglichkeit einer Kernschmelze mit Radioaktivität zu.

Was gedenkt die Stadt Geestland dagegen oder dafür zu tun?
Das Thema mit seiner Dramatik wird weder im Sprachrohr der Stadt Geestland, der Nordsee-Zeitung, wirklich thematisiert, noch in überregionalen Medien richtig dargestellt.

Leserbrief einer Beerster Bürgerin

Windräder vor Bad Bederkesa, Alfstedt und Kührstedt müssen wegWindräder vor Bad Bederkesa, Alfstedt und Kührstedt

Liebe Mitbürger von Geestland,
es ist unverantwortlich, dass auf diesem Gebiet auf Biegen und Brechen noch Windräder aufgestellt werden sollen. Wer da von guten Taten für Umwelt und Natur spricht ist schlichtweg ein Lügner und Heuchler. Hier steht nur der Profit im Fokus. Denn es ist schon lange bekannt, dass weitere Windräder zur jetzigen Zeit hier nicht mehr sinnvoll sind. Siemens ist in Cuxhaven eingezogen, und es pfeifen die Spatzen vom Dach, dass, wenn alle Offshore-Räder erst einmal installiert sind, die Räder an Land bei dem Stromgewinn auf dem Wasser nicht mithalten können. Es gibt noch so viele Argumente, die hier gegen den Bau von Windrädern sprechen, dass es die Länge meines Leserbriefes sprengen würde.

Durch Frau Merkels Politik ist die Windenergie ins Rollen gekommen. Es sind Subventionen und Bevorzugung der Bauten von Windrädern, die die Entwicklung endlich in Gang gebracht haben. Das viele Geld lockte die Unternehmer zur Tat, was ja auch gut war.

Aber was sich jetzt vor den Toren von Bederkesa abspielt, geschieht nur, weil in letzter Minute noch abgesahnt werden soll. Denn im neuen Jahr gelten für die Bauherren neue Bestimmungen. Der Umwelt ist der Bau vor Bederkesa nicht mehr dienlich. Alle guten Begründungen, die gegen den Bau von Windrädern an diesem Platz genannt wurden, werden einfach vom Tisch gewischt. Der wunderbare Blick vom Waldrand der Westseite Bederkesas verrät, was für ein Eingriff hier passiert.

Nur damit einige Unternehmer ihre Gier nach noch mehr Geld befriedigen können, muss die wunderbare Landschaft vor den Toren Bederkesas herhalten. Auf Kosten der Landschaft, der Tiere und der Menschen vor Ort wird hier rücksichtslos gehandelt. Auf dem Meer wird übrigens ein Abstand von 40km vom Ufer gefordert, doch kaum dreht man sich an Land um, sind diese Luftquirle 400m vor der Haustür.

Geld regiert die Welt, sagt man – mehr nicht! Eine weitere Ungerechtigkeit ist, dass der kleine Endverbraucher für die Millionen, die der Unternehmer für den Bau der Räder kassiert, aufkommen muss.

Wie kommt es, dass in der Nordsee-Zeitung über die finanzielle Situation nie kritisch berichtet wurde? Meinungen wurden immer nur auf subtile Weise für den Bau der Räder in einem unvernünftigen und parteiischen Zusammenhang berichtet.

Herzlich Ihre
Sabine Müller-Horn aus Bad Bederkesa am 4. 10 2016

Nachbesinnung von Mathilde:
DDR IN  GEESTLAND?
Eine kleine Funktionärs-Clique bestimmt hier, was die Bevölkerung aushalten muss und was nicht. Genau wie in der DDR.
Obwohl 73% der abgegebenen Stimmen bei der Bürgergefragung NEIN zum Windindustriegebiet gesagt hatten.

Fukushima mahnt!

Nun soll der Bürger die Entsorgung des Atommülls bezahlen?Fukushima mahnt! Mahnwache zum Jahrestag der Atom-Katastrophe am 11.3.2015 in Bad Bederkesa am Rathaus.

Mathilde sagt: „Es ist unerhört, nun sollen anstelle der Stromkonzerne die Steuerzahler die Entsorgung des Atommülls bezahlen? Niemals!”