Illegale Flatterbänder von PNE

Die erste Häfte des Filmes zeigt die gesteckten Flatterbänder des von PNE geplanten Windparks auf dem Ortsgebiet von Bad Bederkesa. Diese sind rechtlich gesehen illegal. Es handelt sich dabei um die WEA Nr. 13 von Martin von der Lieth.
In den Vorgaben des LK Cuxhaven ist lediglich das Gebiet von Alfstedt zu berücksichtigen gewesen.

 

Illegale Flatterbänder im geplanten Windpark Bederkesa / AlfstedtIllegale Flatterbänder im geplanten Windpark Bederkesa / Alfstedt
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•  Illegale Vergrämung der Bodenbrüter Kiebitz und Rohrweihe durch den Windparkbetreiber PNE mit  Flatterbändern.
•  Enttäuschung der Bevölkerung über die Nordsee-Zeitung, die mit ca. 81% des Artikels für den Betreiber PNE warb, sodass die Kritik an fehlendem Natur- und Menschenschutz unterging.

Kommentar:
Flatterbänder werden zur Vertreibung (Vergrämung) von bodenbrütenden Vögeln gesetzt, damit über die Brutzeit kein Vogel ansässig wird und der Beton für die Windräder gegossen werden kann. Vorsätzlich werden die Bodenbrüter wie Rohrweihe und Kiebitz vergrämt!

Die Absteckung der Bereiche erfolgte ab dem 14.3.17 in denen die Vergrämungsmaßnahmen im Auftrage von PNE (Windparkbetreiber) durch das Vermessungsbüro Börner aus Altenwalde durchgeführt wurde.  Die untere Naturschutzbehörde gab grünes Licht für diese Aktion, da sie genau wie die Bauverwaltung durch den ehemaligen Kreisrat Jochimsen weisungsgebunden ist, der das Raumordnungsprogramm RROP mit den Standorten der Windparks erarbeitet hat und verantwortet.

Diese Vögel an diesem Standort können aber nicht ausweichen, denn andere geeignete Brutplätze sind durch andere Vögel bereits besetzt.

So sind auch noch keine Ausgleichsflächen für den Windpark  abgeschlossen die aber auch für die vergrämten Vögel vorgeschrieben sind.

Hier werden Fakten geschaffen – dieses gegen die ausdrückliche Verfügung des Landkreises für die Baugenehmigung vom 30.12.16 – die festlegte, dass in der sogenannten Setzzeit der Vögel vom 15.3.17 bis zum Juni 2017 weder Wegebau, erst recht keine Bodenveränderungen vorgenommen werden dürfen.

Dieses alles passiert, obwohl einige Widerspruchsverfahren anhängig sind. Man wird den Eindruck nicht los, dass die Betreiberfirma PNE WIND/ Cuxhaven, ähnlich wie die DDR-Funktionärs-Cliquen aus früheren Zeiten, ihren kapitalistischen Vorteil im völlig rechtsfreien Raum verorten, unabhängig davon, was die Rechtsprechung und die Verwaltung ihnen vorschreibt.

Weiterhin wird das Umspannwerk von EWE vorbereitet, obwohl es nicht in der Baugenehmigung enthalten ist. Eine Ausnahmegenehmigung ist dafür erst im Herbst 2017 vorgesehen.

Vor allen Dingen gibt es keinerlei bestandsfeste Baugenehmigung für keines der Gewerke im sogenannten Windpark Bederkesa/Alfstedt.