Existieren Sie noch in Bederkesa?

Existieren Sie noch in Bederkesa?
Wie man in das Geestland hineinruft, schallt es auch wieder heraus!

Tuuut —-

Mitarbeiter im Rathaus:
„Rathaus 1, Stadt Geestland, Guten Tag …”

Anrufer:
„Unser Mülleimer ist von Nehlsen verschluckt worden …”

Mitarbeiter im Rathaus:
Wohnen Sie im ehemaligen Langen oder Bederkesa …?

Anrufer:
„Nein, wir wohnen im immer noch existierenden Bad Bederkesa”

Mitarbeiter im Rathaus:
„Ok, dann stelle ich durch …”

Anrufer:
„What The F*@% ?”

 

Wut und Mut in Geestland

Wut und MutDoppelbödige Botschaft des Bürgermeisters der Stadt Geestland

Die Nordsee-Zeitung schrieb am 31.12.2016 in ihrem Landkreisteil:
„Das Interview: Thorsten Krüger (SPD), Bürgermeister der Stadt Geestland, bilanziert und blickt voraus
„Wir sollten die ,Mutbürger‘ mehr nach vorne lassen“

(…) Dulden Sie Kritik?
Natürlich. Aber damit hat das nichts zu tun. Wir sollten nur den wenigen „Wutbürgern“ nicht so viel Raum geben, weil sie oftmals nicht konstruktiv sind. Dafür sollten wir die „Mutbürger“ mehr nach vorne lassen. Die sind klar in der Überzahl, die engagieren sich. Und die helfen einem Gemeinwesen letztlich weiter. Denen sage ich Danke. Ebenso den Menschen in den Orten, die so viele Aktivitäten auf die Beine stellen. Alle Ortschaften bilden unsere Stadt und tragen dazu bei, dass wir da stehen, wo wir stehen. Das „Wir“ ist Geheimnis unseres Erfolgs.

Unsere Meinung dazu:

Unsere Zukunft als Bürger Geestlands fängt noch im alten Jahr mit einem Versprechen der Bürgermeisters an. Zunächst stimmt er noch positiv ein: „Wir sollten die ,Mutbürger‘ mehr nach vorne lassen“, doch gleich darauf erwächst daraus eine Verpflichtung, sich ihm unterzuordnen.

Die Richtung wird nicht näher ausgeführt, dennoch steckt in seinem Satz „Wir sollten nur den wenigen „Wutbürgern“ nicht so viel Raum geben, weil sie oftmals nicht konstruktiv sind.” so viel Unwissen, Ignoranz und Ausgrenzung über die Vielzahl von Meinungen und Haltungen in der Bevölkerung, dass man sich über das fehlende integrierende Händereichen einem Andersdenkenden gegenüber schämen muss.
Es ist also Herr Krüger, der unsere Welt in Gut und Böse teilt?

Diese antipluralistische Herangehensweise gegenüber den Anvertrauten lässt einen erschauern. Was schimmert da für ein Führungs- und Alleinvertretungsanspruch durch?

Viel versöhnlicher und integrierender im Vergleich dazu kommt die Meldung dieser Tage aus der Elbe-Weser aktuell (EWa) vom 11. Januar 2017 daher, wo die Lebenshilfe Cuxhaven sich mit einem für alle motivierenden Motto „Teilhabe statt Ausgrenzung” an die Menschen wendet.

Schade Herr Krüger, es hätte toll werden können, wenn Sie nicht die sozialen Prozesse gleich kalt stellten und die Schuldigen suchten. Warum suchen Sie die Fehler im System nicht mal in den eigenen Reihen?

Warum sagen Sie auch nicht einfach, dass bei der von Ihnen beschriebenen Finanzbedrohung der Stadt nicht die Bürger die Verantwortung dafür tragen können, sondern ihre politischen und Verwaltungs-Vorgänger. Das könnten Sie ja zum Gesprächsgegenstand machen, wenn Sie wieder einmal Ihrer Nordsee-Zeitung ein Interview geben.

Gott sei Dank steht das alles so nicht im Fusionsvertrag. Wir müssten einmal über die Ausführungsbestimmungen dieses Papiers sprechen.
Ihre Beerster aus dem Beerstland

P.S.
Viele Bürger in Bad Bederkesa sind nun richtig ungehalten darüber, da Sie Ihr Können, Wissen und Wollen nicht zum Einsatz gebracht haben, als es um die Verhinderung des Windparks Bederkesa / Alfstedt ging.
Nein, es ging Ihnen lediglich um das Knarzen der Akten, sprich „Abarbeiten” eines Verwaltungsvorganges. Und nun wollen Sie diese Menschen auch noch abstrafen und brandmarken?

Die Beerster sind fassungslos über die Tatsache, dass Sie sie in dem Glauben gelassen haben, man würde ihre Sorgen um den Windpark Bederkesa / Alfstedt Ernst nehmen. So wie die Sorge um ihre Gesundheit, das Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit und den Verlust Ihrer Eigentumswerte, verursacht durch den viel zu nah gelegenen Windpark an den Wohngebieten.

Wo bleibt denn anstelle dessen ein von Ihnen vorgelebtes, freundliches Verhalten, das Lust macht auf eine Gemeinschaft und Skeptiker durch positives Vorleben überzeugt?
Es reicht eben nicht aus, FAIRTRADE Produkte auf den Markt zu bringen, man muss auch bereit sein, seine Bürger fair zu behandeln.

Nix über geschädigte Menschen

170112-nix-u%cc%88ber-geschaedigte-menschen-galeere

Die Nordsee-Zeitung berichtet in ihren Artikeln über Windparks gerne über die Technik, die Betreiberhelden, die Seeadler und die Uhus, aber nie über die von den Windparks betroffenen und geschädigten Menschen.

Die Niederelbe-Zeitung war an dieser Stelle übrigens viel bürgernäher und vertrauenerweckender!

Verraten und verkauft

Verraten und verkauft

Wir in Bederkesa fühlen uns von unserer Stadtverwaltung Geestland und deren Politik sowie der gezielten Agitation der Nordsee-Zeitung bei der Entscheidung für den PNE Windpark verraten und verkauft!