Eklatante Formfehler des Landkreises Cuxhaven

Eklatante Formfehler des Landkreises CuxhavenEklatante Formfehler des Landkreises Cuxhaven bei der Auslegung der Unterlagen für den Windpark Bederkesa/Alfstedt

• Die für die Öffentlichkeit nicht geeigneten, detaillierten und weit zurückreichenden Grundbuchauszüge der beteiligten Landverpächter des Windparks Bederkesa/Kührstedt lagen mit bei den Unterlagen und wurden nach 14 Tage entfernt. Somit haben versehentlich Betriebsgeheimnisse ausgelegen.

• Die Auslegung war insofern dilettantisch, als dass offenbar zwischenzeitlich Dokumente zeitweise entnommen wurden und man auch nicht mehr feststellen konnte, welche fehlten, da es keine Seitenzählung gab. Es war also für die Betroffenen nicht zu jedem Zeitpunkt alles einsehbar und damit als Grundlage für Einwendungen zu nutzen.

• Die Stellungnahme der Naturschutzbehörde bzgl. des Biotop-Verbundes (das Areal wurde in zwei künstliche benachbarte Verwaltungszonen aufgeteilt) liegt offenbar dem Kreis vor – war aber dennoch nicht Teil der Auslegung und lag für die Einwender somit nicht vor.

Eine einheitliche UVP (Umweltverträglichkeitsprüfung) hat nicht stattgefunden. Beide getrennt geführten Windparkteile müssen umweltbezogen als Einheit betrachtet werden.

• Der Landkreis hat sich seit Beginn aller Verhandlungen nicht entschieden, ob es sich um einen gesamten oder zwei getrennte, aber benachbarte Windparkteile handelt. Die Planungsgruppe Grün geht von einem Park mit 13 Windmühlen aus, PNE als Betreiber hat 2 separate Parks beantragt.
Der Landkreis muss alle Teilaktivitäten im Windpark Bederkesa/Alfstedt als einen Windpark betrachten, unabhängig davon, wer oder wieviele Antragsteller es gibt.

Das Gutachten zum Landschaftsbild ist völlig unzureichend.

LAUFPASS fuer Cuxland & Geestland

LAUFPASS für Cuxland & GeestlandDie Bürger geben der Politik und der Verwaltung von Cuxland & Geestland den LAUFPASS!

In einer genialen Fotomontage wurde vom Magazin LAUFPASS aus Bremerhaven das Problem der bedrohten Seeadler durch das Wind-Industriegelände Bederkesa/Alfstedt/Kührstedt gezeichnet:
EIN GEKÖPFTER SEEADLER AN DIE FLÜGEL EINER WINDMÜHLE GEKREUZIGT.

http://www.laufpass.com/kultur/artikel-einzel-ansicht/artikel/das-letzte-1.html

Sehen Sie selbst! Wenn Sie mögen, können sie uns Ihre Trauer oder  Eindrücke mittteilen:
mathilde@mathilde-ut-beers.de

Ausklingender Kommentar auf der Montage: ‚Verabschieden wir uns schon heute vom allerletzten Adlerpaar in Bederkesa. Gehet hin in Frieden – wir hatten uns einmal so über Eure Ansiedlung gefreut, aber … shit happens!‘

 

Weitere interessante Themen im LAUFPASS:
http://laufpass.com/

Beerster Bürger protestieren

Beerster Bürger protestierenAuch hier in Bad Bederkesa setzen die Bürger vor dem Rathaus Zeichen gegen das irrsinnige Wind-Industriegebiet am Ortseingang, an dem sich nur wenige Landwirte, PNE und EWE gesundstoßen wollen.

Es wird Zeit, dass sich die Einwohner nun erneut wortreich erheben und sich für ihren noch extistierenden Kur- und Erholungsort einsetzen.

Welttoilettentag

WelttoilettentagAuch in Geestland ist der Welttoilettentag ein Thema.

Als Welttoilettentag wurde der 19. November erstmals 2001 von der Welttoilettenorganisation ausgerufen. Am 24. Juli 2013 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen einstimmig, auf Vorschlag Singapurs, den 19. November zum Welt-Toiletten-Tag der Vereinten Nationen erklärt, im Kampf für Sanitäranlagen. Hintergrund ist das Fehlen ausreichend hygienischer Sanitäreinrichtungen für mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung und dadurch bedingt verschmutztes Wasser sowie wasserbürtige Krankheiten, was gesundheitliche und sozio-ökonomische Folgen nach sich zieht.

Die Welttoilettenorganisation veranstaltet seit 2001 jährlich auch den World Toilet Summit. 2006 fand diese große Begleitveranstaltung zum Welttoilettentag in Bangkok unter dem Motto „Happy Toilet, Healthy Life“ statt.

Der Welttoilettentag soll die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft wachrütteln. Vor allem, indem er Tabus beseitigt, um Verdrängungsmechanismen gegenüber den weltweit verbreiteten sanitären Unzulänglichkeiten auszuhebeln. Von den nationalen Regierungen wird gefordert, mindestens drei Prozent ihrer Ausgaben für Sanitär- und Wasserversorgung aufzuwenden, aber auch die Korruption im Wassersektor zu bekämpfen. Alleine durch Bestechung und Bestechlichkeit verschwinden, so wird geschätzt, zwei Milliarden US-Dollar jährlich in zweifelhaften Geldkanälen statt zur Lösung der Probleme beizutragen, etwa indem in alternative Sanitär- und Wassertechnologie investiert wird.

Kritik an herkömmlichen Sanitärkonzepten

Konventionelle dezentrale Abwassersysteme wie Latrinen und Sickergruben sind dagegen vor allem bei weiter steigenden Siedlungsdichten kaum noch realisierbar und führen zudem zum Teil zu erheblichen Grundwasserbelastungen. Grundsätzlich gehen in konventionellen Entsorgungssystemen die in menschlichen Ausscheidungen enthaltenen, für die Landwirtschaft und damit die Lebensmittelproduktion wertvollen Nährstoffe wenigstens teilweise verloren.

Konventionelle zentrale Abwasserentsorgungsverfahren wie die in den Industriestaaten weit verbreitete Schwemmkanalisation mit den nachgeschalteten mehrstufigen Kläranlagen verlangen aufgrund der großdimensionierten Kanalisationsbauwerke hohe Investitionen. Aufgrund ihres hohen Wasserverbrauchs, der die befürchtete Wasserkrise noch verschärfen würde, und der enormen Investitions- und Betriebskosten kommen sie nicht als flächendeckende Lösung für z. B. aride Entwicklungsländer in Frage. Auch aus ökologischen Gründen geraten sie zunehmend unter Kritik, da einerseits eine Düngung mit Klärschlamm (der neben den Pflanzennährstoffen auch Schwermetalle und Umweltchemikalien enthält) zu neuen Umweltproblemen führt, andererseits weder alle Umweltchemikalien noch alle Krankheitserreger bei der konventionellen (aeroben) Abwasserbehandlung zurückgehalten werden können, so dass die Einträge aus den Kläranlagen im Fluss für die unterhalb wohnenden Menschen zu weiteren gesundheitlichen Problemen oder erheblichen Nutzungseinschränkungen führen.

Text aus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Welttoilettentag

Das lassen wir uns nicht bieten

Das lassen wir uns nicht bietenDie vom geplanten Windpark in Bad Bederkesa betroffenen und bedrohten Bürger haben keinen Grund mehr, sich von ihrer Verwaltung und dem Bürgermeister beschützt oder vertreten zu sehen.

Diese führen lediglich die Direktiven des Landkreises Cuxhaven aus. Deshalb greifen die Bürger nun zur Selbsthilfe.