Atomstrahlung nach Geestland

Atomstrahlung nach GeestlandDas AKW Esenshamm (= AKW Unterweser) hat noch 32 Brennelemente plus defekte Brennelemente im Abklingbecken, die bis 2018 noch dort sind. Klima und nicht ausreichende Deichhöhe und Terrorgefahr lassen die Möglichkeit einer Kernschmelze mit Radioaktivität zu.

Was gedenkt die Stadt Geestland dagegen oder dafür zu tun?
Das Thema mit seiner Dramatik wird weder im Sprachrohr der Stadt Geestland, der Nordsee-Zeitung, wirklich thematisiert, noch in überregionalen Medien richtig dargestellt.

Heimliche Fusion der Gewerbevereine in Geestland?

Heimliche Fusion der Gewerbevereine in GeestlandSonnenblumenkönigin Lisa aus Bederkesa (Rechts im Bild)
Gästeführerin Heike als Mathilde (Mitte im Bild)
Sonnenblumenprinzessin Katharina aus Langen (Links im BIld)

„Mathilde von der Nordsee-Galeere” gratuliert zur Fusions-Aktion der Sonnenblumenkönigin und -prinzessin zwischen den beiden konkurrierenden Gewerbevereine von Geestland.

Prinzessin wird Katharina aus dem fernen Langen, die erste die nicht aus dem Geschlecht derer zu Bederkesa kommt. Die Königin Lisa aus Bederkesa freut sich auf diese Vereinigung.

Damit sind sie ihren Lehensherren aus den beiden Gewerbevereinen von Langen und Bad Bederkesa um Einiges voraus, denn sie vollziehen modellhaft den entscheidenden Fusions-Schritt, der beide Gemeinden erst dann zu einem Wirtschaftsstandort Geestland werden lässt.
Wieder einmal liegen die Frauen vorne: Nächstes Jahr wird dann eine Langenerin Königin von Bederkesa.

Es müsste auch im Interesse des Verwaltungs-Bürgermeisters Thorsten Krüger liegen, nur noch mit einem Gewerbeverein verhandeln zu müssen, wenn es um die Ansiedlung von weiteren Windparks geht.

Leider gibt in Geestland keinerlei Lobby für die wesentliche friedlichere Energiegewinnung mittels der Sonne über Solarfelder. Hier scheint die Marge für die Betreiber, den Lobbyisten und den beteiligten Landwirte im Vergleich eher gering zu sein.

Wir erinnern uns:
Das Konzept der Beerster Sonnenblumen – Herrscherinnen war eine Idee des Beerster Gewerbevereins. Was bedeutet dieses wohl für den BGV und Bad Bederkesa in Zukunft?

Zeichen im Widerstand

Gegen das Wind-Industrie-Gelände Bederkesa/Alfstedt!Viele Geschäfte und Privatpersonen in Bad Bederkesa und in Geestland haben sich bereit erklärt, Plakate und Aufkleber gegen den Windpark Bederkesa/Alfstedt aufzuhängen. Eine erstaunliche und neue Bewegung ist so entstanden und hat vielen Menschen Mut gemacht, sich gegen die Planung dieses überflüssigen Windparks zu stellen.

Betroffene Bürger können nun für eigene weitere Aktionen diese hier in 3 verschiedenen Größen downloaden und ausdrucken:

 

In 10 cm Durchmesser:
antiwindpark-aufkleber-10-cm
In 75 cm Durchmesser:
antiwindpark-aufkleber-75-cm
In 100 cm Durchmesser:
antiwindpark-aufkleber-100-cm

 

Beerster Bürger müssen mit der CDU und ihren Orts Bürgermeistern leben

Beerster Bürger müssen mit der CDU und ihren Orts-Bürgermeistern lebenZitate aus dem Artikel der Nordsee-Zeitung (NZ) vom 8.10.16:
„Seeadler muss mit Windrädern leben”

Auf der Internetseite der Stadt Geestland ist das mit Spannung erwartete Gutachten zu lesen. Danach brütet der unter strengem Naturschutz stehende „König der Lüfte“ mehr als drei Kilometer vom Windpark entfernt. Und sein Futter sucht er in der Regel an der Geeste, „nur in Einzelfällen“ fliegt er nach Norden Richtung Beerster See und kreuzt damit die Flächen, wo die 185 Meter hohen Mühlen stehen sollen. Kein Hindernis also für den geplanten Windpark, glaubt Geestlands Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD). „Für uns heißt das, dass wir das Ganze auf den Weg bringen.”

Die Kommunalpolitiker (früher) taten sich schwer damit. Erst legten sie einen Bebauungsplan auf, dann stoppten sie ihn, schließlich starteten sie eine Bürgerbefragung – obwohl die Kommune gar nicht die Macht hat, das Projekt zu verhindern.

Denn es geht um viel Geld. Nicht nur für die Betreiber, die sich dank des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) satte Renditen versprechen. Auch für die Landbesitzer und Bürgermeister, die von Pacht und Gewerbesteuern profitieren.

„Wir kämpfen weiter“, sagt Hans Hellberg vom Verschönerungsverein. Derzeit sind die Unterlagen für den Park öffentlich ausgelegt, Hellberg und seine Mitstreiter schreiben fleißig an den Einwänden gegen die Mühlen. „Vielleicht schaffen wir es ja, dass die Genehmigung erst im nächsten Jahr kommt“, hofft er.

Kommentar von Mathilde
Die Bürger werden in dem Verwaltungs-Spiel zwischen den Politikern, dem Verwaltungs-Bürgermeister und dem Bauaufsichtsamt des Landkreises zerrieben und überhaupt nicht gehört. Wenn, dann nur zum Schein, wie bei der Bürgerbefragung.

Die Kommune hat angeblich keine Macht, dieses Projekt zu verhindern, tut aber eine Menge dafür, dass es durchgewunken wird und die Betreiber zum Zuge kommen. Der Satz von Thorsten Krüger: „Für uns heißt das, dass wir das Ganze auf den Weg bringen.” birgt die ganze Ignoranz des eigentlichen Problems in sich: Die Verwaltung hat sich intern dazu entschieden, den Windpark auf den Weg zu bringen und versucht jeden Widerstand von Amts wegen auszuräumen.

Andere menschliche oder tierische Belange werden nunmehr ausgeblendet, da der durch sich selbst erteilte Auftrag der Verwaltung „abgearbeitet ” werden muss.

Das ist der eigentliche Skandal schlechthin – dieses alles unter den hungrigen Blicken der beteiligten Profiteure wie Baufirmen, Schweißer, Landverpächter, lokale Stromabnehmer der Windparks und Projektierer.

Was allerdings Hoffnung macht, ist die Tatsache, dass das Gutachten nur einen „vorläufiger Endbericht” darstellt. Nicht nur der VV schreibt an Einwendungen, sondern auch viele andere betroffene Bürger bezahlen im Verwaltungsrecht hochspezialisierte Rechtsanwälte, die den Wirtschaftsverstrickungen der Stadt und dem Cuxland den Garaus machen wollen.

Also Bürger – kämpft weiter gegen diesen ungeheuerlichen Raubbau von Naturresourcen und Lebensraum.

Nordsee-Zeitung stellt Beerster Bürgervotum in Frage

Satire in Geestland

Nordsee-Zeitung stellt Beerster Bürgervotum in FrageFoto by R_K_B_by_RainerSturm_pixelio

Im Rahmen einer vor wenigen Wochen durchgeführten telefonischem Werbeaktion der Nordsee-Zeitung (NZ) für neue Abonnenten wurden die Angerufenen auch gefragt, ob sie für oder gegen den Windpark Bederkesa/Alfstedt sind.

Zur Erinnerung: Im Oktober des Jahre 2010 votierten bei der Bürgerbefragung 73 % gegen den Windpark – ein deutliches Votum. Die Entscheidung für oder gegen das Projekt war also vor sechs Jahren schon gefallen. Die Bürger hatten gesprochen.

Nun bringt die Nordsee-Zeitung dieses Urteil in die Wiedervorlage, um was, bitte schön, damit zu tun?

Soll die Bürgerbefragung durch die NZ wiederholt werden? Das wäre unlauter. Soll es durch die NZ neu interpretiert werden? Das wäre juristisch nicht statthaft und wiederum für die Bürger von Nachteil.

Wem kann also eine solche Umfrage dienen? Um das zu beantworten, braucht man die NZ nur von Woche zu Woche aufmerksam zu lesen, dann wird klar, wessen Interessenslage hier vertreten wird. Oft auch in vorauseilendem Gehorsam für Windparkbetreiber und Lobbyisten. Auf keinen Fall wird im gleichen Verhältnis ausreichend über die Seite der betroffenen Bürger berichtet.

Wo steht eigentlich die Nordsee-Zeitung?

Die Position der Bürger jedenfalls kommt nicht ausreichend vor, allenfalls in gefühlstümelnden Homestories mit starken Befindlichkeitsschwellungen. Letztlich läuft es auf ein Aufweichen von Positionen und Forderungen hinaus, die politisch unbequem sind: So z. B. der Landschaftsschutz, der Tierschutz und nicht zuletzt der Menschenschutz, der durch den geplanten Windpark brutal ausgehebelt werden soll.

Anders gefragt:
Seit wann darf eine regionale Tageszeitung dem politischen Verwaltungsapparat in die Hände spielen und mit entscheiden, ob und wann Bürger sich für oder gegen einen Windpark aussprechen?

Handelt es sich hier vielleicht um Meinungsmache unter dem Deckmantel der Pressefreiheit?

Nordsee-Zeitung stellt Beerster Bürgervotum in FrageR_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio

Die Betroffenen des Windparks finden es unerhört, dass die „Nordsee-Zeitung” keine propagandistische Möglichkeit auslässt, um den Bürgern zu suggerieren, dass der Windpark Bederkesa/Alfstedt gut für sie und die lokale Wirtschaft sei.

Nordsee-Zeitung stellt Beerster Bürgervotum in FrageR_by_Thomas Max Müller_pixelio

 

„Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten,
ihre Meinung zu verbreiten.“

Paul Sethe, Politischer Journalist der Welt

Ihre
Mathilde ut Beers

 

Leserbrief einer Beerster Bürgerin

Windräder vor Bad Bederkesa, Alfstedt und Kührstedt müssen wegWindräder vor Bad Bederkesa, Alfstedt und Kührstedt

Liebe Mitbürger von Geestland,
es ist unverantwortlich, dass auf diesem Gebiet auf Biegen und Brechen noch Windräder aufgestellt werden sollen. Wer da von guten Taten für Umwelt und Natur spricht ist schlichtweg ein Lügner und Heuchler. Hier steht nur der Profit im Fokus. Denn es ist schon lange bekannt, dass weitere Windräder zur jetzigen Zeit hier nicht mehr sinnvoll sind. Siemens ist in Cuxhaven eingezogen, und es pfeifen die Spatzen vom Dach, dass, wenn alle Offshore-Räder erst einmal installiert sind, die Räder an Land bei dem Stromgewinn auf dem Wasser nicht mithalten können. Es gibt noch so viele Argumente, die hier gegen den Bau von Windrädern sprechen, dass es die Länge meines Leserbriefes sprengen würde.

Durch Frau Merkels Politik ist die Windenergie ins Rollen gekommen. Es sind Subventionen und Bevorzugung der Bauten von Windrädern, die die Entwicklung endlich in Gang gebracht haben. Das viele Geld lockte die Unternehmer zur Tat, was ja auch gut war.

Aber was sich jetzt vor den Toren von Bederkesa abspielt, geschieht nur, weil in letzter Minute noch abgesahnt werden soll. Denn im neuen Jahr gelten für die Bauherren neue Bestimmungen. Der Umwelt ist der Bau vor Bederkesa nicht mehr dienlich. Alle guten Begründungen, die gegen den Bau von Windrädern an diesem Platz genannt wurden, werden einfach vom Tisch gewischt. Der wunderbare Blick vom Waldrand der Westseite Bederkesas verrät, was für ein Eingriff hier passiert.

Nur damit einige Unternehmer ihre Gier nach noch mehr Geld befriedigen können, muss die wunderbare Landschaft vor den Toren Bederkesas herhalten. Auf Kosten der Landschaft, der Tiere und der Menschen vor Ort wird hier rücksichtslos gehandelt. Auf dem Meer wird übrigens ein Abstand von 40km vom Ufer gefordert, doch kaum dreht man sich an Land um, sind diese Luftquirle 400m vor der Haustür.

Geld regiert die Welt, sagt man – mehr nicht! Eine weitere Ungerechtigkeit ist, dass der kleine Endverbraucher für die Millionen, die der Unternehmer für den Bau der Räder kassiert, aufkommen muss.

Wie kommt es, dass in der Nordsee-Zeitung über die finanzielle Situation nie kritisch berichtet wurde? Meinungen wurden immer nur auf subtile Weise für den Bau der Räder in einem unvernünftigen und parteiischen Zusammenhang berichtet.

Herzlich Ihre
Sabine Müller-Horn aus Bad Bederkesa am 4. 10 2016

Nachbesinnung von Mathilde:
DDR IN  GEESTLAND?
Eine kleine Funktionärs-Clique bestimmt hier, was die Bevölkerung aushalten muss und was nicht. Genau wie in der DDR.
Obwohl 73% der abgegebenen Stimmen bei der Bürgergefragung NEIN zum Windindustriegebiet gesagt hatten.