Beerster Gewerbeverein BGV gegen Mathilde

Lichtskulptur Mathilde auf dem SeeKritik an einer Frauenfigur
Gibt man in Google die Suchworte „BGV und Mathilde” ein, so steht seit 6 Jahren dort an erster Stelle, dass der Beerster Gewerbeverein eine vernichtende Position gegen die Bürger-Ikone Mathilde aus Bederkesa einnimmt.
„Dem ,Mathilde’-Logo für Bederkesa stehe ich skeptisch gegenüber”, meinte Andreas Bruske. Designer Michael Heinze hat das Logo entworfen, hätte auf Nachfrage aber nicht sagen können, welche Kosten entstehen würden, wolle der Verein die „Mathilde” als Symbol verwenden. Nach Ansicht von Nils Kuiper müsse man sich fragen: „Wofür steht die Figur und kann man daran erkennen, wo wir sind, was wir wollen und wohin wir gehen.”

aus:
http://www.beerster-gewerbeverein.de/news/pressearchiv/archiv-ansicht/-////skepsis-gegenueber-mathilde/
(Nordsee-Zeitung vom 29.10.2010, komplett übernommen und Quelle nicht genannt)

Vielleicht war es vom Gewerbeverein ein leiser Versuch, sich erneut abzugrenzen, indem er nun einmal Front gegen eine klug wirtschaftende Hausfrau aus Bederkesa macht. (Titel der Skulptur am Marktplatz „Einkaufende Hausfrau auf dem Markt von Bederkesa” und Vorlage für die Schattenrissfigur „Mathilde”)

Drei Mathilden für Bad Bederkesa

Das Argument, dass der Designer Michael Heinze keine Kosten für die Einführung eines Mathilde-Logos hätte nennen können, war und ist falsch, da es nie eine konkrete Anfrage für ein derartiges Projekt gegeben hatte und eher ein zufälliges Gespräch für diese Aussage publizistisch missbraucht wurde.

Das Foto von jener Vereinssitzung Ende Oktober 2010 zeigt eine Gruppe offenbar recht ratloser Gewerbetreibender mit ihrem Vorsitzenden, die über eine Hausfrau zu Gericht sitzen und dabei übersehen, dass diese vielleicht auch einen wirtschaflichen Nutzen für sie hätte haben können.

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Strategien der Ausgrenzung von Kaufkraft und Kultur in Bad Bederkesa
Eher unterhaltsam, wie sich der BGV gegen eine Frauenfigur zur Wehr setzt, die ihr als kritische Beobachterin der Ortsgeschehnisse auch einmal die Meinung sagen könnte? Lieber kein Risiko eingehen.

Solange der BGV mögliche Impulse für den Standort Bederkesa ausgrenzt und die eigenen Vorurteile nicht überwindet, so lange wird sich Bederkesa auch von neuen Kräften leicht dominieren lassen.

Ein Auswärtiger würde schlichtweg feststellen: „Innovation geht anders, meine Damen und Herren! Nu mal los, integrieren Sie doch einfach den vermeintlichen Fremdkörper Mathilde in ihr Konzept einer Stadt Geestland und nutzen Sie die Vorteile!”

Interessant ist auch, dass die Köpfe des BGV missachten, dass Mathilde und ihre Kolleginnen vielleicht sogar Konsumenten vor Ort von Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Solarplatten sind und  nicht im Internet kaufen.

Mathilden Entwurf fur Manfred StueveAndreas Bruske (Solarplatten ad fontes) und Nils Kuiper (Kemner Home Company) wollen sich über die Jahre nicht eingestehen, wie wenig Einfluss sie doch letztlich auf Kultur und Wirtschaft in Bad Bederkesa haben. Vielleicht geht es ihnen eher um die Vermarktung ihrer eigenen Produkte und nicht um kulturelle Belange des Ortes. Die Wirtschaftsleistung einer Design- und Kreativbranche können sie offenbar nicht erfassen.

Ein Versuch des Vorsitzenden des Gewerbevereins, den BGV umzubenennen in „Schaffergemeinschaft“ wurde mehrheitlich abgelehnt – ein Etikett allein bringt dann auch keinen Fortschritt.

Lokale Produkte, Dienstleistungen und Außenwirkung
Erschwerend für einen anhaltenden wirtschaftlichen Erfolg in Geestland ist eine ganz andere fatale politische Entscheidung: Warum haben die beiden Gewerbevereine von Geestland nicht protestiert, als der Stadtrat mit CDU und SPD sich mehrheitlich für die Handelsabkommmen TTIP, TISA und CETA entschieden hat, wo doch klar ist, dass dann lokale Produkte erst recht vom Markt gefegt werden?

Die höchstwahrscheinliche Aberkennung des Bad-Titels von Bad Bederkesa wird dem BGV die verkaufsoffenen Sonntage rauben. Erst dann wird offensichtlich werden, wie wenig vorausschauend hier von den Köpfen dieses Vereins geplant wurde.

Warum setzt sich der BGV nicht einmal für eine Stärkung der Leistungsbandbreite des Internets in Beers ein? Dann könnten sie diesen Wirtschaftsstandort wirklich einmal nach vorne bringen.

Eine magere Botschaft für die Aussenwirkung des Wirtschaftsgeschehens scheint auch der Internetauftritt der Stadt Geestland zu sein, dessen gefühlte Freundlichkeit und Begegnungsqualität einen frieren lässt. Man wünschte sich den eingestampften, guten und informativen Auftritt der Samtgemeinde Bederkesa zurück.

Das Können liegt eben nicht nur im Wollen, soll heißen, wenn man eine bestimmte Qualität will, muss man nicht nur wollen, sondern auch können. Hier konnte man eben nicht.

Karte aus Bad Bederkesa fuer den Einkauf

Das Konzept eines „Heimat Shoppen” funktioniert eben nur, wenn man die eigenen Leute und Mitstreiter aus der Heimat hinter sich weiß und nicht, wie gerade geschehen, von über 70 denkbaren Gewerbetreibenden aus Bad Bedekesa nur 5 für eine Beschwörungs-Broschüre zusammenbekommt.
Machen Sie sich selbst ein Bild vom Konzept dieser Marketingmaßnahme aus dem Ruhrpott:
„Heimat shoppen“ ist eine Aktion der IHK Mittlerer Niederrhein für lokale Unternehmen in Krefeld, Mönchengladbach, Dormagen, Grevenbroich, Jüchen, Kaarst, Korschenbroich, Meerbusch, Neuss, Rommerskirchen, Brüggen, Grefrath, Kempen, Nettetal, Niederkrüchten, Schwalmtal, Tönisvorst, Viersen und Willich.

Die Werbeaktion ist also kein lokales Produkt.

http://www.heimat-shoppen.de/

Liebe Grüße
Eure Mathilde

Tjede Peckes auch in Geestland?

Das Geheimnis des Könnens liegt im WollenVielleicht sollte Mathilde mit den Beerster Bürgern gegen die Windkraft-Profiteure zu Feld ziehen, damit die Vorteilsnahme zugunsten weniger Hasardeure aufhört und die Mitbestimmung bei den regenerativen Energieformen wieder eine Chance bekommt.
300 Mitstreiter bekommen wir allemahl für unseren Protest zusammen.

Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen
sagte Giuseppe Mazzini (1805 – 1872), italienischer Anwalt, Politiker, genuesischer Freiheitskämpfer.
Vielleicht wäre das auch für Tjede Peckes früher schon eine gute Aussage gewesen.

Texttafel am Kutterhafen von Wremen:
Hier fielen am 23. Dezember 1517 in der „Schlacht am Wremer Tief” im Kampfe gegen die Übermacht des Erzbischofs Chrostopher von Bremen 300 friesische Männer und Frauen, an ihrer Spitze die Fahnenjungfrau Tjede Peckes aus Padingbüttel, für die Freiheit des Landes.

https://de.wikipedia.org/wiki/Tjede_Peckes

CDU gegen Windpark

CDU ist gegen den Windpark Bederkesa/Alfstedt11 gute Gründe für unsere Region und gegen den Windpark Bederkesa / Alfstedt.

CDU Geestland: Frank Berghorn, Felix Diekmann-Lange, Karin Ahlbohm, Matthias Keck, Jörg Schröder (PNE WIND AG) Claus Seebeck, Steffen Tobias, Rainer Müller, Timo Peters, Rafael Platek, Thomas Kuberski (zuvor SPD)

Die Meinung der Bürger in Geestland ist uns ein ernstes Anliegen.
73 % der wählenden Bürger in Bad Bederkesa hatten gegen den Windpark Bederkesa/Alfstedt votiert.

Wir als CDU Geestland sind nun zukünftig auch dagegen, denn wir können die Menschen nicht im Stich lassen.

Auch der Bürgermeister Thorsten Krüger (SPD oder CDU) hat seinen Bürgern in Bad Bederkesa versprochen, sein Bestes gegen den Windpark zu tun, zumindest so viel, wie es ihm als Verwaltungschef von Geestland erlaubt ist. Wir werden es erleben, ob  seine Macht so weit reicht.

Roter Bürgermeister in Geestland

Roter Bürgermeister aus GeestlandEin nächstes Mal wird das mit einem von Coca-Cola unterstützen Wahlkampf nicht mehr klappen, da sich der Konzern selbst von diesem Marketingkonzept für Gemeinden und Städte zurückgezogen hat. Auch die Bürger in Geestland würden so eine Aktion wie „Mission Olympic” nicht mehr wegen der lauten medialen Verblödelung der Stadtbelange mittragen. Man sollte Politik und die Bürger eben etwas ernster nehmen.

Die AFD hat nun rasante Stimmenzuwächse bei den Wahlen zu verzeichnen, weshalb alte Seilschaften zukünftig wohl nicht mehr greifen werden.

Martin Renke, der Nachtwächter aus Langen sagt: „Du, wir von der CDU haben in Geestland einen roten Bürgermeister!”
Mathilde aus Bederkesa antwortet: „Ja, ich weiß, vielleicht wird‘s ja bald einer von der AFD.”

Schild zeigt den Slogan von Geestland: Alles bleibt besser.

Und das Maisfeld im Vordergrund ist von Coca-Cola Flaschen übersät, die im Wahlkampf Geestland überflutet hatten.

Mutter all unserer Sonnenblumen Königinnen

Mathilde als Mutter aller Sonnenblumenköniginnen

Liebe Leute in Geestland,
es war ein arbeitsreiches aber ein schönes und erfolgreiches Wochenende als Gästeführerin in Bad Bederkesa und umzu. Zuerst am Sonntag die Ortsführung mit den Königinnen und ihrem Hofstaat, dann die Kutschfahrt und die Krönung der neuen Sonnenblumenkönigin, wo ich als Königin-Mutter ausgerufen wurde.

Sonntagabend noch eine Ortsführung mit 32 Personen aus Potsdam, die sich im Hotel Dock für 4 Tage einquartierten um Bad Bederkesa und Umgebung kennenzulernen.
Montag eine Wanderung mit der Gruppe um den Beerster See mit anschließender Sauna in der Moortherme. Dienstag eine Fahrt mit der Moorbahn, gemeinsames Mittagessen und anschließend nach Otterndorf, wo eine Kollegin von mir die Stadtführung vornahm. Höhepunkt des Tages war eine Bootsfahrt mit dem Helgoländer Börteboot mit den Potsdamern auf den Kanal. Das ganze Programm wurde von  mir organisiert.

Heute bin ich mit der Crew in Bremerhaven zur Besichtigung der Hafenwelten mit Auswanderhaus und Klimahaus. Abstecher Schaufenster Fischereihafen mit anschließender Bootsfahrt „Große
Pötte-Tour”. Der Tag klang mit einem zünftigen Rittermahl in der Burgschänke aus.

Fazit: Ich glaube „Mathilde ut Beers” hat einen guten Job gemacht.

Heike Windus
im September 2016

Ein guter Grund nicht die CDU zu wählen?

Macht Jörg Schröder von PNE Wind AG Werbung für PNE Windparks innerhalb der CDU?Wir gehen nicht davon aus, dass Herr Jörg Schröder seinen beruflichen Einfluss als Mitarbeiter von PNE Wind AG geldend gemacht hat und dabei seine CDU Parteifreunde von der Landkreis CDU auf Windparks von PNE eingeschworen hat.

Wenn doch, würde die Realität die Satire ja rechts in der Kurve überholen!
Dann käme die neue App noch gerade recht:
Schon „PNÉ GO” gespielt?

Im Zeichen der Sonnenblume

Die Grünen sind gegen den Windpark Bederkesa/AlfstedtBad Bederkesa wird grün …
Ganz im Zeichen der Sonnenblume!

Mathilde sagt: „Dat sünd miene Lüüd!” und es wird auch die Sonnenblumenköniginnen freuen, wenn ganz Geestland  im Zeichen der Sonnenblume steht, dem Energiespender der Region!

Gespräche am Grünen-Infostand: Florian Kroisandt,
Kandidat Dr. Christian Wolf, Susanne Schröter
und Raimund Bisping:

„Auch das Thema Windkraft wurde angesprochen am Infostand. Dabei lag das Augenmerk der Beerster auf dem geplanten Windpark Bederkesa-Alfstedt. „Wir sind nicht gegen Windkraft, sondern für eine vernünftige Standortwahl“, erklärte Wolf. Und vor den Toren des Kurorts Bad Bederkesa sei dieser Windpark schlichtweg nicht gut positioniert, meinte Wolf und erinnerte an eine Bürgerbefragung der Gemeinde aus dem Jahr 2010, bei der sich 73 Prozent der Bürger gegen das Projekt ausgesprochen hätten.

„Hier wird versucht, mit Grundstücken Geld zu machen“, kritisierte der Kandidat. „Wir sind für Bürgerwindparks“, sagte Wolf und regte an, einmal auszuprobieren, wie sich einzelne kleine Anlagen, analog zu Solaranlagen, auf den Dächern von Wohnhäusern bewähren.”

Nordsee-Zeitung vom 27.08.2016

Der Holunderkönig gratuliert

Sonnenblumenkönigin Lisa Haack und der -prinzessin Katharina Quaas aus Bad Bederkesa

Satire aus Geestland:
Holunderkönig aus Bederkesa
Der Holunderkönig im Verein der Selbstinszenierer des Cuxlandes i.G.

Mathilde und ich gratulieren ganz herzlich der neuen Sonnenblumenkönigin Lisa Haack und der -prinzessin Katharina Quaas aus Bad Bederkesa.  Wir wünschen beiden eine glanzvolle Regentschaft. Als Höhepunkt des Tages wird am 4.9.2016 um 16 Uhr die Krönung der Sonnenblumenkönigin Lisa vom Feudalherren Thorsten Krüger (SPD) vollzogen und Sonnenblumenprinzessin Katharina in den Adelsstand erhoben.

Der Holunderkönig empfiehlt auch hier selbstgemachte heimische Produkte vom Weiderand: Holunderbeeren-Saft, Holunderbeeren-Marmelade und Holunderblüten-Gelee.

Der Holunderkönig aus Bad Bederkesa/Geestland