Wehr Heimat?

Politik von CDU und Freie Wähler scheint zweifelhaft
Zweifelhafte Aussagen im Wahlkampf von CDU und Freie Wähler:

Mathilde 1:
Klingt irgendwie schwach, so wie: „Wir schaffen das nicht!” Liegt denn hier die Kernkompetenz dieser Parteien?

Mathilde 2:
Ja, und immer nach dem starken Mann rufen, ist eher ein Zeichen von Orientierungslosigkeit.

ANGST VOR:
Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit ?

 

Besser wäre es frei nach Carolin Ehmke:
Wie lässt sich dieses Klima der öffentlichen Verrohung erklären, diese unfassbar entgrenzte Schäbigkeit mit der hier in unserer Demokratie, aber auch an anderen Orten in Europa gehetzt und agitiert wird?
 Nicht Angst schüren vor Terror, nicht Angst haben vor dem was es jetzt am meisten braucht, nämlich Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit!

Korrektur der NZ Meldung über das Amtshaus und die KUBE

Förderverein Ambiente Amtsgarten e.V.

Mathilde als engagierte Bürgervertreterin möchte klarstellen, dass der Artikel in der Nordsee-Zeitung vom 19.8.2016 zum 25. Jubiläum der KUBE unvollständig ist und das „fast Aus” der Existenz der KUBE im Amtshaus im Jahre 2011 komplett auslässt. Einen Verkauf des Amtshauses an anonyme Investoren durch die Verwaltung der Samtgemeinde (Bürgermeister Sven Wojzischke) aber konnten engagierte Bürger Bad Bederkesas mit der KUBE zusammen unter der Schirmherrschaft von Mathilde verhindern.

Sehen Sie den Film hierzu:
Ambiente Amtsgarten – Corporate Design in Bad Bederkesa
http://youtu.be/oupSgx_EKno

Bei dieser Rettungsaktion war das „BürgerTeam” (mit teilweise KUBE Mitgliedern) massgeblich beteiligt und gründete dann den Förderverein „Ambiente Amtsgarten e.V”, entwickelte mit dem Verschönerungsverein ein Konzept, das tragfähig war, um der Samtgemeinde Bederkesa den Verkauf auszureden und dabei die historische Bedeutsamkeit des Ensembles erneut ins Bewusstsein zu rufen.

In den Jahren 2010 und 2011 wurden bereits intensive Gespräche zwischen dem damaligen Bürgermeister von Langen Thorsten Krüger und dem BürgerTeam über diese Misere geführt und er hat dann auch die Gelegenheit genutzt, sich vom „Ambiente Amtsgarten e.V” und dem BürgerTeam das ihm unbekannte Amtshaus mit seiner aktuellen Problematik zeigen zu lassen. In dieser Zeit wurde auch der Zusatz des Amtshauses vom Designer Michael Heinze geprägt: „Offenes Kunst- und Kulturhaus”.

Weiterhin lud Herr Krüger das BürgerTeam auf die Energiemesse 2010 nach Debstedt ein, um ihm die Gelegenheit in einer multimedialen Präsentation in den Werkshallen der Recyclingdeponie der Harrje & Wehrmann GmbH zu geben und seine Sicht zur zukünftigen Fusion zwischen der Samtgemeinde Bederkesa und der Stadt Langen aufzuzeigen. Mathilde und Martin der Nachwächter aus Langen (ebenso vom Bildhauer Gerhard Olrich) begegneten sich dort virtuell und zeugten viele kleine Nachtwächter – durchaus gemixt mit ironischen Bemerkungen.

Im oben genannten Film sind zahlreiche visuelle „Kampfeinsätze” für den Erhalt des Ensembles durch Mathilde nachzuvollziehen – sozusagen eine Vorahnung auf die heutige satirische Nordsee-Galeere.

Der im Jahre 2011 von Verschönerungsverein und dem neu gegründeten Förderverein „Ambiente Amtsgarten e.V”  gemeinsam verfasste Text sollte als Tableau vor dem Amtshaus auf die Geschichte des Terrains mit Amtshaus und Amtsscheune hinweisen. Das Sozialministerium Niedersachen wollte im Zusammenhang mit dem QiN Projekt für die herausragenden Gebäude des Ortes ihre geschichtliche Bedeutung herausarbeiten und für die Besucher in dieser Form sichtbar machen.

Hier der erarbeiteteText für das Tableau:

Das Amtshaus und die Amtsscheune
Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude haben eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Um 1740 im preußischen Gutsherrenstil erbaut, fungierte das Amtshaus als Amtsschreiberwohnung. 1810 bis 1813 hielten die Franzosen beide Gebäude besetzt.

1861 sollte dann zusammen mit der Burg und dem Gefangenhaus (ehemalige Polizei) die Amtsschreiberwohnung verkauft werden, da die hannoversche Regierung zwei Jahre zuvor das Amt Bederkesa aufgelöst und dem Amt Lehe (heute Bremerhaven) zugeschlagen hatte. Ab 1852 führte die Amtsschreiberwohnung bis 1859 die Bezeichnung „Amtshaus”.

Die Amtsscheune, das damalige Stallgebäude, hatte hinter der grossen zweiflügeligen Tür einen „Wagen-Schauer”, an der Nordseite den Pferdestall mit einer kleinen Kammer für den Knecht und an der Südseite den Viehstall.
Da die Gebäude jedoch keine Käufer fanden, wurde die Amtsschreiberwohnung zunächst an privat vermietet, um dann ab 1865 für mehr als 100 stattliche Jahre Oberförsterei bzw. Forstamt zu sein, unterbrochen während der Besatzungszeit durch die Amerikaner und als Flüchtlingswohnung genutzt von 1945-1956. Der Forstamtsleiter Bengen wohnte während dieser Zeit im Forsthaus Holzurburg.

1982 musste das Forstamt auf Wunsch der Gemeinde ausziehen, da sie das Ensemble für eine neue Bestimmung vom Land gekauft hatte: Ein Fremdenverkehrsamt, eine Gemeindebücherei und das Standesamt sollten hier eine Bleibe finden. Danach zog noch die Kunstschule KUBE in das Dachgeschoß.

Ende 2010 wollte die Gemeinde den Besitz aus finanziellen Gründen nicht mehr halten und plante den Verkauf. Die Bederkesaer Bürger waren sich schnell darin einig, Gebäude und Amtsgarten für die öffentliche Nutzung zu erhalten und andere Bauabsichten zu verhindern.
Daraufhin wurde die Nutzung des Amtshauses an den Förderverein „Ambiente Amtsgarten e.V.” als  „Offenes Kultur- und Kunsthaus”  und der Amtsscheune an den „Verschönerungsverein von 1896 e.V.” übertragen, mit dem Ziel, die Gebäude und den schönen Amtsgarten für kulturelle und private Veranstaltungen der Bürger offen zu halten.

Heute ist das Amtsgelände ein lebendiger und  kultureller Ort. Der Förderverein „Ambiente Amtsgarten e.V.” nutzt das Amtshaus als  „Offenes Kultur- und Kunsthaus”, welches auch die Kunstschule KUBE beherbergt. Die Amtsscheune wird vom  „Verschönerungsverein von 1896 e.V.”  unterhalten. Beide Häuser können für kulturelle Veranstaltungen gebucht werden. Treten Sie ein in ein wundervolles Ambiente!

Michael Heinze
heiNZE design
Bad Bederkesa – Geestland
heinze.michael(at)gmx.net

Der Autor war Gründungsmitglied des Fördervereins „Ambiente Amtsgarten e.V.” und als ehrenamtliches Mitglied im Vorstand für die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing zuständig.

Weitere Filme hierzu:
Der Amtsgarten in Bad Bederkesa – eine historische Bilderschau.
http://www.youtube.com/watch?v=H-iDkyQqkXM

und für Interessierte an der Geschichte des Ortes:
QiN 2010 in Bad Bederkesa und der Beitrag des BürgerTeams Bederkesa
http://www.youtube.com/watch?v=D4rp9hCjSDI

Historischer Heimatkalender aus Bad Bederkesa
http://www.youtube.com/watch?v=vdA6TQBH-UQ

Köhlen-Brockoh à la France

160821-koehlen-in-frankreich-nordsee-galeereGruselige Parallelen finden sich zu dem Windindustriegelände Köhlen-Brockoh in Geestland zu einem Beispiel aus Frankreich. Sehen Sie selbst! (Link weiter unten)

Wie in dem Fall in Frankreich wurde hier das Windindustriegelände mit 16 Riesen-Rotoren mit 199,5 m Höhe auf dem Gebiet vom Landkreis Cuxhaven rücksichtslos an die Landkreisgrenze Rotenburg/Wümme gerückt, damit die Nachbarn alle Immissionsprobleme mit den Mühlen haben, die Köhlener Landverpächter aber ihrerseits noch 4 km entfernt im Schutz mehrerer Wälder keinerlei Störungen zu erwarten haben.

Die betroffenen und um den Wert ihres Grundstückes mit Haus betrogenen Bürger schauen als „Nachbarn” in die Röhre und verlieren ihre gewohnte Ruhe und ihr Recht auf Erholung in ihrer Heimat.

Interessant ist dabei, dass dieses Projekt trotz beindruckender Einwendungen des Naturschutzes aus Bremervörde und gegen den massiven Widerstand der Bevölkerung aus dem Nachbarkreis mittels der lokalen Politik in Köhlen und der Cuxland Verwaltung strategisch und stringent durchgesetzt wurde.

Sehen sie diesen Film in der ARD
„Kampf um Windräder in Frankreich”

Das Gerücht in Köhlen

 

Demokratur und Propaganda in Bad Bederkesa

Liebe Leser, liebe Zuhörer,

ein unerhörter Vorgang aus dem Jahre 2011 zieht heute immer noch seine Kreise. Die CDU und die Samtgemeindeverwaltung von Bederkesa erklärten das Ergebnis der damaligen offiziellen Bürgerbefragung für unwirksam, bei der sich 73 % der befragten Bürger deutlich gegen den Windpark aussprachen.

Politiker aus CDU und SPD verbreiten 5 Jahre später immer noch diese falsche Meinung, wahrscheinlich um die Nutznießer wie Landbesitzer in Bederkesa, Kührstedt und Alfstedt zu protegieren, die natürlich nie in die Öffentlichkeit getreten sind, um Ihren geldwerten Vorteil der Bevölkerung gegenüber zu rechtfertigen, die nämlich keinerlei Anteil daran hat. Mit einem regionalen Energiekonzept hat das nichts zu tun.

So liegt ein dichtes Tuch des Schweigens über dieser Vorteilsnahme – obwohl den Verantwortlichen die Flurstücke und die Eigentümer doch sehr bekannt sein müssten. Es wird immer so getan, als ob irgendeine unbekannte göttliche Kraft den Vorteil davon hat und da sie nicht genannt werden, existieren diese dann wohl auch nicht …

Geht die heutige Verwaltung von Geestland ähnlich damit um? Bisher gibt es jedenfalls keinerlei Anzeichen für eine freundlichere Auslegung des Bürgerwillens und daß sich der Bürgermeister Thorsten Krüger als betreuender Stadtvater einmal  vor seine Bürger stellt.

Hören sie die Originalstimmen von Martina Klosik CDU, Peer Augustin SPD, Hans Hellberg VV zu diesem Vorfall.
Die Aufnahme stammt vom BürgerTeam Bederkesa (13.5.2011).

Das BürgerTeam war ein Zusammenschluss von Bürgern, die relevante Themen des Ortes aufgriffen, formulierten und an diejenigen Politiker herantrugen , denen es nicht wertvoll genug war, sich um die Belange der Bevölkerung zu kümmern.

Sommerloch der NZ

In der Kunst ist alles erlaubt, man darf Fehler machen – und man kann alles übermalen.Mathilde 1 sagt: Der Mond ist aufgegangen!
Mathilde 2 antwortet: Nee du, das ist das SOMMERLOCH der Nordsee-Zeitung: Eine Kunstaktion in der KUBE soll uns mehr politische „Transparenz” nach Geestland bringen!

Zitat aus der NZ vom 6.8.2016, Seite 23:
Mit Politikern und „der NORDSEE-ZEITUNG zur Kommunalwahl in der Kunstschule in Bad Bederkesa wurde schnell klar:   In der Kunst ist alles erlaubt, man darf Fehler machen – und man kann alles übermalen.”

Mathilde 1 und 2 haben darüber nachgedacht:
Seit wann benötigt die Politik denn die Kunst für „Vertuschungen”?

Das Wojzischke Denkmal

Sven Wojzischke ist gemeinsam mit PNE-WIND verantwortlich für den Windpark in BederkesaWindindustrie-Gelände Urheber und Verantwortliche für den Windpark Bederkesa/Alfstedt sollten öffentlich als Helden von der lokalen Presse geoutet werden …

Sven Wojzischke, ehemaliger Bürgermeister  der Samtgemeinde Bederkesa, ist gemeinsam mit PNE-WIND aus Cuxhaven verantwortlich für das geplante Wind-Industrie-Gelände Bederkesa/Alfstedt.

Die betroffenen Bürger werden ihm ewig dankbar sein, dass er zusammen mit der CDU die Bevölkerung ohne ihr Wissen in eine ungewisse Energie-Zukunft gestoßen hat, ohne dass sie an den Entscheidungs-prozessen jemals beteiligt gewesen wären.

Leider stellte sich das Projekt als natur- und menschenfeindlich heraus – doch Herr Wojzischke scheint sich als Privatier nicht mehr  dafür zu interessieren.

Befangenheit

Es wird unseren Kommunalpolitikern zu leicht gemacht, sich selbst zu bedienenDer Kommunalrechtsexperte Prof. Michael Frey, Hochschule Kehl:

„Genau das sei das Problem, die Gemeinderäte hätten in diesem Falle nicht mit abstimmen dürfen. Die Regelungen zur Befangenheit seien generell viel zu lachs.

Es wird unseren Kommunalpolitikern zu leicht gemacht, sich selbst zu bedienen, weil unser Kommunalrecht darauf setzt, dass sich befangene Kommunalpolitiker selbst offenbaren. Die Gemeinderatsmitglieder schweigen, weil sie davon profitieren wollen und andere schweigen, weil gerade auf dem Lande eine Krähe der anderen kein Auge aushackt.

Die Recherchen zeigen, dass wir ein massives Problem mit der Selbstbedienung bei der Ausweisung von Windkraftflächennutzungsflächen haben. Viele Bürgermeister und Gemeinderäte stimmen über Flächen ab, von denen sie hinterher selbst wirtschaftlich profitieren. Das Ausmaß des Problems ist erschreckend. Es zieht sich durch ganz Deutschland.”

Aus:
Reportage & Dokumentation: Der Kampf um die Windräder
Video der Sendung vom 01.08.2016 21:45 Uhr
Das Erste, Quelle: ARD

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Der-Kampf-um-die-Windr%C3%A4der/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=36905676