Beerster Till und Roland

Beerster Till und der Roland in guter TraditionNatürlich wollen wir gern, genauso wie früher, den Herren über Marktrecht und Schwert den Spiegel vorhalten – das ist immerhin gute Tradition.

Der Beerster Till aus der Bederkesaer Rundschau hat damals Farbe bekannt. Auch heute sollte er prüfen, ob alles besser bleibt in Bad Bederkesa.

Mathilde und die Marktfrau, die beiden Schwestern im Geiste, tun das ihre in diesen wirren Zeiten des Geestschlandes.

Der Lauscher

Was tut Bürgermeister Krüger für seine Bürger gegen den Windpark Bederkesa/Kührstedt?Der Lauscher vor dem Rathaus in Geestland/Langen möchte wissen, wie der Bürgermeister, seine Räte und die Parteien zum Windpark Bederkesa/Kührstedt stehen.

Wir, die betroffenen Bürger in Bederkesa, erwarten von Ihnen, Herr Krüger, eine nachvollziehbare Darlegung Ihrer Strategien und Planungen – und den bisher vermissten Dialog!

Seitenstreifenunfall

Gefährliche L 120 auch wegen fehlender SeitenmarkierungAuf der rechten Seite der Landstraße L 120 von Bad Bederkesa in Richtung Drangstedt ist der Seitenstreifen unbefestigt. Auf der engen Fahrbahn bedarf es nur eines minimalen Fahrfehlers, dann ist ein Fahrzeug auf dem weichen Untergrund nicht mehr kontrollierbar.

Eine hohe Asphaltkante erschwert dem Fahrer das Zurücksteuern zusätzlich. Die Reise endet schnell am Baum – der nicht zur Seite springt. Oder auf dem Acker.

Mathilde als Beobachterin sagt: Der LKW ist auch hier wieder in den unbefestigten Seitenstreifen von Bederkesa aus geraten und dann nicht mehr herausgekommen.

Böller gegen Seeadler

Wir werden es schon schaffen, diese lästigen Seeadler zu verscheuchen!In Balje, nicht weit von Bad Bederkesa, wurde ein Seeadlerweibchen in ihrem Nest erschossen. Steht so ein Mord auch in Bederkesa bevor?

Der Böllerwerfer auf die Seeadler sagt:
Wir werden es schon schaffen, diese lästigen Vögel zu verscheuchen!

Bad Bederkesa, ein abgehängter Kurort?

Verliert nun Bad Bederkesa seinen Bad-Titel?Bederkesa hat sich über die Jahre zum Luftkurort und Moorheilbad entwickelt und trägt seit 1996 die Bezeichnung „Bad”. Dieser Status wurde mehrfach in Frage gestellt und musste immer wieder verteidigt werden, manchmal gegen die wachsenden Qualitäts-kriterien anderer Bäder in der Bundesrepublik, manchmal auch aufgrund eines Innovationsstaus bei der Ausstattung von Unterkünften.

Seit der Fusion (2015) mit Langen zur Stadt Geestland wird der Name „Bad Bederkesa” von den großen Adress-Datenbanken automatisch und ersatzlos durch „Geestland” ersetzt. Sucht man also im Internet nach einer Adresse in Bad Bederkesa, wird die Anschrift der gesuchten Person nur mit „27624 Geestland” ausge-worfen, der Ortsteil  „Bad Bederkesa” wird automatisch ‚vernichtet‘ bzw. unterdrückt. Aber: Im Zukunftsvertrag für die Stadt Geestland wurde verankert, dass die Identität der Ortsteile erhalten bleiben soll.

Die geografische Stadtmitte der Stadt Geestland befindet sich auf einem völlig identitätslosen Acker, d.h. Marktplatz, Kirche oder Rathaus als übliche Marker für eine Ortsmitte wurden auf dem Scheiterhaufen einer miss-verstandenen Strukturpolitik geopfert, die nichts anderes im Sinn hat, als neue Machtgefüge und Umverteilungen zu installieren. Den Bürgern wird dabei ein neuer Kontroll-apparat aufgebürdet, der qualitativ nicht besser daherkommt als der vorige.
Und: die versprochenen finanziellen Vorteile müssen sich konkret zeigen und messbar werden.

Was tut der frühere Ministerpräsident und ehemalige Fleckensbürgermeister McAllister gegen diese Auflösungs-tendenzen? Was tut die Nordsee-Zeitung dafür oder dagegen, die sich doch jeden Tag damit rühmt, sich kümmern zu wollen?
Sind denn die einflussreichen Bürger und Politiker von Beers schon so auf dem Absprung – wie einige von ihnen, die für die Fusion verantwortlich waren?

Wahrscheinlich bekommt der Bad-Titel erst dann wieder seinen Anreiz, wenn die Gewerbetreibenden und ihr Verein in Bad Bederkesa – vielleicht zu spät –  bemerken, dass ihr Privileg „verkaufsoffener Sonntag” an genau diesen Titel geknüft ist.