Schluss mit dem Harmonie-Gerede !

Der Ausverkauf unseres Landschaftsbildes in Beers hat begonnen

 

Schluss mit dem Harmonie-Gerede !
Der Ausverkauf unseres Landschaftsbildes in Beers hat be-gonnen. Jetzt wird dem Bürger gezeigt, wo der Windkrafthammer hängt! Jeder Landbesitzer kann wie beim Monopoly-Spiel beliebig seine Mühlen setzen, Hauptsache es bringt ihm Profit. Windmühle einfach ausschneiden und dorthin kleben, wo es für die eigene Tasche was bringt. Der Titel der Beerster Rundschau erinnert noch einmal daran, wie es früher einmal ausgesehen hat – der aktuelle Blick über den See ist schon jetzt sehr irritierend geworden. Früher war er ruhig und unverstellt.

Auch der designierte Bürgermeister der Stadt Geestland klärt seine Bürger in Beers nicht darüber auf, was er zukünftig in Beers vorhat und wie er mit seinen Wählern zum Bürgermeisteramt mit dem geplanten Windpark Bederkesa/Alfstedt in Bederkesa verfahren will.

Ca. 800 Wählerstimmen könnten ihm verloren gehen, wenn er auf das falsche Pferd setzt. Na denn, Glückauf! Dann wird es eben jemand anderes, der mehr auf die Bürger hört.

Schluss mit dem Harmonie-Gerede – Horizionte ohne Windmühlen gibt es hier schon überhaupt nicht mehr. Auch die Grünen müssten es längst gemerkt haben, dass sie einem Trugbild aufgesessen sind. Die Beerster SPD steht jedenfalls geschlossen hinter den betrof-fenenen Bürgern!

Doch wer sind die Profiteure hier vor Ort? Fragen Sie doch einfach einmal Ihre Verwaltung am Marktplatz danach. So wie dort mit dem Datenschutz der Bürger umgegangen wird, werden Sie garantiert die Daten der Grundstücke erhalten können.

Aus der Bildungsreihe „Neues aus Waldhagen”:
Fragt doch mal Euren Bürgermeister!

Wir müssen zurückrudern … und nun alles schwärzen!

73 % votierten bei der Bürgerbefragung gegen den Standort des Windpark Bederkesa/AlfstedtWir müssen zurückrudern … und nun alles schwärzen!

Beerster Bürger am Pranger als Akt der Behördenwillkür.
Monatelang hatte die Verwaltung über 100 Einwender darunter Vereine und Privatbürger in der Samtgemeinde an den Pranger gestellt und ihr datenschutzlich verbrieftes Recht auf Anonymität ihrer privaten Daten bei ihren Einwendungen gegen den Windpark hier vor Ort verwehrt. „Die Samtgemeinde muss nun aber Namen und Anschriften aller Bürger von ihrer Homepage entfernen, die gegen den geplanten Windpark Bederkesa-Alfstedt Einwendungen erheben. Eine entsprechende Anweisung des Landesbeauftragten für den Datenschutz aus Hannover liegt der Verwaltung vor.” berichtete die Nordsee-Zeitung am 13.6.2014.

Diesen Vorteil kostete die Verwaltung mehrere Monate aus, um die Menschen an ein fragwürdiges Rechtsverständnis zu gewöhnen. Eine Verwaltung eben, die nicht gewählt wurde, sich aber dennoch zu den Auserwählten zählt. Die betroffenen Bürger wurden wie Nörgler widerrechtlich in die Öffentlichkeit gezerrrt, anstatt sachlich und objektiv über das Ergebnis der Abwägung informiert zu werden. Dem hat nun der Datenschutzbeauftragte des Landes Niedersachsen einen Riegel vorgeschoben, indem er solche Machenschaften untersagte, die nicht der willkürlichen Interpretation unterliegen.

Die Beerster Spatzen pfeifen es mittlerweile vom Rathausdach: Interessierte Kreise, die ihr politisches Mandat eigennützig interpretieren, nehmen ihren Einfluss auf die Verwaltung und ignorieren einfach das klare Votum der Bevölkerung gegen den Windpark vor ihren Toren. Wirtschaftliche Interessen machen ihren Einfluss auf die Verwaltung geltend – eine Verwaltung wurde ja nicht vom Wähler bestellt und ist nicht frei von parteilicher Einflussnahme.
Der Bau- und Planungsausschuss tat sich bei diesen Verteilungskämpfen besonders hervor. Auch der „Datenschutz-beauftragte” der Gemeinde konnte sich bei Bitte um Beratung der betroffenen Bürger nicht zu einer eigenen Haltung durch-ringen, stand er doch zu sehr unter Aufsicht der Planer und ihres Verwaltungsapparates.

Insgesamt lässt sich bei der kommunalen Abwicklung aller Planungsschritte zum Windpark Kührstedt/Alfstedt feststellen, dass die Belange der Bürger immer hinten angestellt wurden. 
73 % der abgegebenen Stimmen bei der Bürgerbefragung vor 
3 Jahren votierten immerhin gegen den Standort des Windpark Bederkesa/Kührstedt/Alfstedt und schufen damit eine klare regionale Botschaft „NEIN”.

Frau Klosik und der Samtgemeindebürgermeister Wojzischke (beide CDU) wurden jedoch scheinbar nie müde zu betonen, dass sich die Verwaltung und schon gar nicht die Politik an einem solchen Votum ausrichten müssten – sie hätten da so ihre eigenen Vorstellungen. Ausserdem hätte ja die Bevölkerung ihre Volkstvertreter ja gerade deshalb gewählt, damit die Kompeten-teren die Entscheidungen für das Volk träfen.