Gratulation, Herr Krüger!

Besser als jedes AtomkraftwerkGratulation, Herr Krüger! Ein Musterbeispiel  an EEG Umsetzung:
Die Nordsee-Zeitung berichtete am 30.5.2014 über das neue Projekt der Ortschaft Debstedt, das zukünftig auch Eigentum der Stadt Geestland werden wird: vier 180 Meter hohe Windmühlen des Herstellers Energiekontor werden die alten kleineren Maschinen ersetzten und entlang der Bundesautobahn A 27 neu errichtet.
Von derartig menschenfreundlichen Projekten benötigen wir mehr in der neuen Stadt Geestland, denn die regenerativen Energieformen sind DIE echte Alternative gegen den Atom-Horror der letzten Jahrzehnte.

Außerdem sind Windparks entlang der Autobahn oder Bahnstrecken die ideale Lösung, da vorhandene Strukturen für Landschaft und Einwohner bereits ausgelotet sind und ohne zusätzliche Belastung einfach angedockt werden können.
Eine wirklich EEG bewusste Umsetzung, denn diese Windmaschinen gehören dorthin, wo sie den Einwohnern nicht schaden.
In Debstedt wurde viel sinnvoller als in der Samtgemeinde Bederkesa vorgegangen, wo Betreiber, Bürgermeister und die Verwaltung massiv daran gearbeitet haben, dass die Bewohner das Nachsehen und Nachteile haben, wo immer es geht. Das Votum der Bürger von 73 % gegen den geplanten Windpark Kührstedt/Alfstedt wurde von der beerster CDU komplett ignoriert und dann noch höhnisch gegen die Bürger verwendet.

Auch während des Beteiligungsverfahrens wurden von der Gemeinde grobe Fehler gemacht. Auch der Datenschutzbeauftragte des Landes Niedersachsen hat mittlerweile wiederholt die Gemeindeverwaltung darauf aufmerksam gemacht, dass sie die Namen der Bürgereinwendungen im Internet anonymisieren muss. Die Verwaltung setzt sich drauf und rät den Bürgern, doch ihre Einsprüche gegen den Irrsinns-Windpark zurückzuziehen. Das Gesetz wird dennoch demnächst diese Selbstherrlichkeit einer völlig verselbständigten Verwaltung korrigieren!

Dort an der Autobahn können die Geestländer Bürger nun einmal nachvollziehen, wie sich 180 hohe Windkraftanlagen anfühlen, wenn diese inmitten eines Biotops mit Seeadlern, historischen Wallhecken und einem Wasserschutzgebiet in einem Pulk von 18 Stück brutal in die Nähe der Beerster Wohngebiete einbetoniert werden sollen.

Energi-EWE-nde?

Also kein „echtes” Schulprojekt!Energi-EWE-nde?
Die EWE rief besonders laut – und nur 15 Teilnehmer kamen ins NIG.
Die Nordsee-Zeitung berichtete am 23.5.2014 über das angeblich erfolgreiche Mitmachprojekt unter dem Namen „Forum Energiewende”. Was nicht so richtig gesagt wurde, ist die Tatsache, dass die Veranstaltung eine reine Werbeveranstaltung des lokalen Strombetreibers EWE aus Oldenburg ist.

Die Leserschaft soll wohl denken, dass es sich um ein höher qualifiziertes Bildungsprojekt handelt, denn auf den riesigen Werbeflächen im Ort findet sich nur ganz unten rechts ganz klein der Hinweis, dass der Urheber die „Initiative der EWE AG” ist, und auch im oben genannten NZ-Artikel gibt es keinerlei Hinweis auf die EWE AG.

Also kein „echtes” Schulprojekt!
 Stromkunden werden hier nicht aufgeklärt, sondern nichtsahnend in ein schlau ausgedachtes und vom Design her ansprechendes Marketingkonzept eingewoben – ohne das sie jemals davon etwas gemerkt hätten.
Transparenz in der Strompreisgestaltung oder Nachhaltigkeit werden so jedenfalls nicht für uns Endkunden erreicht – das ist schon mal klar.

Aus der Bildungsreihe:
Märchen aus dem Maisfeld von Beers

Alles klar auf der Andrea Doria!

Ich geh mit dir gern durch dick und dünn, aber nicht durch dick und doof.Alles klar auf der Andrea Doria!
Festlegungen zur Windkraftnutzung im Regionalen Raumordnungsprogramm RROP des Landkreises Cuxhaven für unwirksam erklärt

Der 12. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit zwei Urteilen vom heutigen Tage (Az. 12 KN 244/12 und 12 KN 29/13) Festlegungen zur Windkraftnutzung im Regionalen Raumordnungsprogramm des Landkreises Cuxhaven für unwirksam erklärt.

Der Landkreis Cuxhaven hatte in dem Teilabschnitt zur Windenergie seines Regionalen Raumordnungsprogramms vom 31. Oktober 2011, in Kraft getreten am 28. Juni 2012 (RROP 2012), zahlreiche Vorranggebiete für Windenergienutzung bestimmt und die Errichtung raumbedeutsamer Windenergieanlagen außerhalb der Vorranggebiete ausgeschlossen. In beiden Verfahren wandten sich die Antragstellerinnen mit ihren Normenkontrollanträgen gegen diese Festlegungen, weil sie Windkraftanlagen auf Flächen außerhalb der Vorranggebiete errichten und betreiben wollen. Der Landkreis hatte diese Flächen in einer Entwurfsfassung des RROP noch als Vorranggebiete vorgesehen (Steinau, Osten-Isensee und Armstorf).

Der 12. Senat hat entschieden, dass die in dem Teilbereich Windenergie des RROP 2012 angeordnete Ausschlusswirkung nicht den Anforderungen genügt, die an ein schlüssiges gesamträumliches und abwägungsfehlerfreies Planungskonzept und dessen Dokumentation zu stellen sind.

Die Revision zum Bundesverwaltungsgericht hat der Senat in beiden Verfahren nicht zugelassen.
Die Entscheidung in einem weiteren heute verhandelten Normenkontrollverfahren, in dem sich Nachbarn gegen die Ausweisung des Vorranggebiets „Geversdorf/Oberndorf“ wenden (Az. 12 KN 140/13), ist vertagt worden.

Quelle:
http://www.oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/festlegungen-zur-windkraftnutzung-im-regionalen-raumordnungsprogramm-des-landkreises-cuxhaven-fuer-unwirksam-erklaert-124554.html

Ich geh mit dir gern durch dick und dünn,
aber nicht durch dick und doof.
Udo Lindenberg

Ein tiefer Riss geht durch den Ort!

Was wir brauchen, sind eher empathische Politiker und MitmenschenEinmal mehr wird hier auf der linken Seite im Leserbrief unter Beweis gestellt, dass des Bürgers Meinung nicht viel wert ist und bestimmte Kräfte es nicht gut ertragen können, wenn Betroffene versuchen, ein Gespräch über die Beeinträchtigungen ihres Lebens im Orte in Gang zu bringen. Leider wird hier der MUT eines Bürgers kleingeredet und es wird der Versuch unternommen, den betroffenen Standpunkt in seiner Wirkung zu verhindern.

Eine Meinungspolizei wie diese ist hier nicht gefragt, sondern viel differenziertes Feingefühl für die menschlichen Belange und auf der anderen Seite ein kompromissloses Abwählen von Kräften, die den Betreibern das Wort reden und die Stromangst schüren, dabei aber nur den eigenen Profit im Auge haben.

Was wir brauchen, sind empathische Politiker und Mitmenschen, die mit Augenmaß argumentieren und dabei nicht ihre propagandistische Wut auf dieses kleine Stück Europa namens „Beers” übertragen, denn der Riß verläuft bereits mitten durch unsere Gemeinde.

Ich geh mit dir gern durch dick und dünn,
aber nicht durch dick und doof.
(Udo Lindenberg)

Mit Speck fängt man Mäuse.

Bei dieser unkritischen Werbekampagne wird suggeriert, dass Kunden der EWE auf eine zukünftige lokale Energiepolitik Einfluss hättenMit Speck fängt man Mäuse.
Haben Sie schon die neuen Plakate der EWE im Ort gesehen oder waren Sie schon einmal im Netz unter
http://www.der-norden-packts-an.de  ??

Es ist schon erstaunlich, wie die Marke-tingfachleute der Stromerzeuger am Bürger  und am unmündigen Schüler arbeiten, um das wenige Vertrauen zurückzugewinnen, das in den letzten Monaten massiv verloren gegangen war.

Aufgaben des schulischen BIldungsauftrages, das normalerweise vom Kultusminister ausgehen muss, wird hier anscheinend gleich komplett von der Privatwirtschaft übernommen.
Wie praktisch, wozu da noch Bildung und kritische Geister, die unsere KInder zu mündigen Bürgern erziehen sollen, wenn doch die Privatwirtschaft unmittelbar ihre Produkte und Dienstleistungen bei den Ungebildeten losschlagen kann?
Bei dieser unkritischen Werbekampagne wird suggeriert, dass Kunden der EWE auf eine zukünftige lokale Energiepolitik Einfluss hätten. Dem ist mit Sicherheit nicht so!

Ich geh mit dir gern durch dick und dünn,
aber nicht durch dick und doof.
(Udo Lindenberg)